Die neue Bundesregierung im Porträt

Ansichtssache12. Dezember 2013, 14:32
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foto: standard/cremer

Bundeskanzler Werner Faymann

Werner Faymann startet mit seinem Kabinett II - und könnte es mit der neuerlichen Angelobung als Bundeskanzler in die Reihe der längstdienenden Regierungschefs Österreichs schaffen, neben Bruno Kreisky und Franz Vranitzky.

Begonnen hat Faymann seine berufliche Karriere 1981 als Landesvorsitzender der Sozialistischen Jugend Wien. Von 1985 bis 1994 war er Mitglied des Wiener Landtages, mit 24 als damals jüngster Abgeordneter der Wiener SPÖ. Später wurde er nur 34-jährig Wohnbaustadtrat und erhielt die Verantwortung über 220.000 Gemeinde- und rund 100.000 Genossenschaftswohnungen.

Schon früh habe ihn seine hohe Kompromissfähigkeit ausgezeichnet, sagt die langjährige Wegbegleiterin Doris Bures. Eine Eigenschaft, die ihm heute bei den innerparteilichen Diskussionen zum Koalitionspakt zugutekommt, denn dieser sorgt für Ärger bei der roten Basis. Doch Faymann gilt als Pragmatiker, der das Machbare dem Visionären vorzieht. Entsprechend auch die Bilanz seiner bisherigen Kanzlerschaft - in der Umsetzung gar nicht so schlecht, jedoch mit wenig Reformen und wenig wirklich Neuem. (nik)

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