Guarani in Brasilien: Flüchtlinge im eigenen Land

Ansichtssache10. Dezember 2013, 17:00
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Dem Volk der Guarani-Kaiowá wurde in den vergangenen Jahrzehnten und Jahrhunderten der Großteil seines angestammeten Landes und damit seine Lebensgrundlage geraubt

Bodenraub, Schwerverkehr, Flussverschmutzung und Plastikmüll sind nur einige der Negativfolgen der modernen Zivilisation, die das Überleben der Guarani gefährden. Viele junge Angehörige des Volks sehen in ihrer Perspektivlosigkeit keinen anderen Ausweg mehr als Selbstmord. Die NGO "Survival International" weist am Tag der Menschenrechte auf das Schicksal von Damiana Cavanha und ihren Leuten hin.

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foto: survival international

Damiana Cavanha steht am Rand einer Straße in Brasilien. Sie hält eine blau gefederte Rassel in der Hand, die aus einem Flaschenkürbis gefertigt wurde, und beginnt zu singen. Der Boden ist übersät mit Müll. Hinter ihr steht eine Hütte aus Wellblech, Plastikfolien und Planen. Lastwagen donnern vorbei; der Lärm übertönt ihr Gebet.

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