Gut essen und Gutes tun: Terra-Madre-Day

9. Dezember 2013, 07:00
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Rund um den Terra-Madre-Day am 10. Dezember organisiert Slow Food Austria Aktivitäten zur Rettung aussterbender Lebensmittel

Wir essen zu viel - und dennoch gibt es viele wertvolle Lebensmittel, die vom Aussterben bedroht sind. Weil sie sich nicht für industrielle Herstellung eignen, weil sie den oft abstrusen Richtlinien nicht entsprechen, die Beamte auf nationaler oder internationaler Ebene erlassen - oder weil ihre Produktion so arbeitsintensiv und mühsam ist, dass sich immer weniger Menschen finden, die sich derlei antun wollen. 

Terra-Madre-Day

Weil das aber meist auch solche Lebensmittel sind, die eine sehr individuelle Geschichte über eine Region erzählen und schon aus diesem Grund als wertvolles Kulturgut eingestuft werden sollten, hat Slow Food sich zum Ziel gesetzt, ihr Weiterbestehen nach Kräften zu unterstützen. Eine solche Initiative ist der Terra-Madre-Day, der dieses Jahr am 10. Dezember gefeiert wird. Es geht darum, zu essen, was wir retten wollen.

Auf der Facebook-Seite von Slow Food Austria sind die Aktivitäten aufgelistet, die rund um den kommenden Dienstag organisiert werden - und in denen es, dem genussvollen Ansatz von Slow Food entsprechend, im Wesentlichen darum geht, sich an den gefährdeten Genüssen gütlich zu tun. Angesichts der raren Köstlichkeit dieser Dinge reicht das nämlich fast schon aus, um sie zu retten - kennt man sie erst einmal, will man sie nämlich immer wieder haben. (Severin Corti, DER STANDARD, 7.12.2013)

  • Essen, was wir retten wollen: Am 10. Dezember ist Terra-Madre-Day.
    foto: derstandard.at/ped

    Essen, was wir retten wollen: Am 10. Dezember ist Terra-Madre-Day.

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