Team Stronach tritt in Salzburg unter neuem Namen an

6. Dezember 2013, 14:39
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"Team Salzburg" will in etwa zehn Gemeinden antreten - Ex-Staatssekretär Mainoni Spitzenkandidat in der Stadt

Salzburg - Das Team Stronach wird bei den Salzburger Gemeinderatswahlen am 9. März 2014 unter dem Namen Team Salzburg antreten. Die Kandidatur in der Landeshauptstadt gilt als fix, die Partei will außerdem in rund zehn weiteren Gemeinden im Bundesland antreten. Team-Stronach-Landesrat Hans Mayr bestätigte am Freitag einen entsprechenden Bericht auf ORF Salzburg.

"Zeichen der Bürgerlichkeit"

"Wir treten jeweils mit der Begriffskombination 'Team' und dem jeweiligen Ortsnamen an, also etwa Team Salzburg für die Landeshauptstadt", sagte Mayr. Dass der Name "Stronach" nach den Querelen in vielen Landesorganisationen und in der Bundespartei für einen Wahlkampf zu stark beschädigt sei, wies er zurück. "Die Streitigkeiten waren nicht unbedingt große politische Werbung, aber der Gedanke, mit dem Ortsnamen anzutreten, besteht schon länger. Wir sehen das als Zeichen der Bürgerlichkeit."

Mainoni wird nicht Parteimitglied

In der Landeshauptstadt wird das Team Stronach mit Eduard Mainoni einen erfahrenen Politiker ins Rennen um das Bürgermeisteramt und Sitze im Gemeinderat schicken. Der 55-jährige Jurist, Geschäftsmann und Gastronom war FPÖ-Landesparteisekretär, als Klubobmann der Freiheitlichen bereits Mitglied des Gemeinderates der Stadt Salzburg, Mitglied des Bundesrates, Nationalratsabgeordneter und von 2004 bis 2006 Staatssekretär im Verkehrsministerium. In dieser Funktion wechselte Mainoni 2005 von der FPÖ zum BZÖ und schied nach dem Regierungswechsel 2006 aus der Politik aus. Laut Landesrat Mayr wird Mainoni nicht der Partei beitreten. "Das ist für uns keine Bedingung."

In wie vielen der 119 Salzburger Gemeinden das Team Stronach im kommenden Frühjahr tatsächlich antreten wird, soll am 17. Dezember feststehen. Dann will Mayr voraussichtlich die Listen mit allen Kandidaten präsentieren. (APA, 6.12.3013)

  • Eduard Mainoni wird Spitzenkandidat - er war von 2004 bis 2006 Staatssekretär im Verkehrsministerium.
    foto: standard/cremer

    Eduard Mainoni wird Spitzenkandidat - er war von 2004 bis 2006 Staatssekretär im Verkehrsministerium.

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