Das Geld in der Cyberwelt

7. Dezember 2013, 09:54
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Mehr als 80 digitale Währungen sind bereits im Umlauf

Onlinewährungen wie Bitcoin sind beliebt bei Computerfans und Menschen, die den etablierten Finanzsystemen misstrauen. Der gegenwärtige Erfolg des virtuellen Gelds hat bisher mehr als 80 Alternativen hervorgebracht. Den meisten sogenannten Altcoins ist eine digitale Basis gemein, kryptografische Schlüssel und Schlösser, weitgehende Anonymisierung der Nutzer, eine begrenzte "Geld"-Menge. Einige Beispiele:

Litecoin

Die verbreitetste Alternative zu Bitcoin. Sie wurde 2011 von Charliee Lee, einem Absolventen des Massachusetts Instituts of Technology (MIT), ins Leben gerufen. Lees Credo: Wenn Bitcoin Gold ist, ist Litecoin Silber. Während die Anzahl der Bitcoins mathematisch auf maximal 21 Millionen begrenzt ist, hat Lee die Leichtversion so entworfen, dass sie 84 Millionen Einheiten schwer sein kann. Litecoin setzt darauf, Transaktionen schneller abzuwickeln als der große Bruder.

Peercoin

Existiert seit August 2102 und möchte die energiesparende Alternative zu Bitcoin sein. Zuletzt war Kritik an der enormen Stromverschwendung durch das "Mining" von Bitcoins laut geworden (=Schürfen, Durchrechnung mathematischer Gleichungen, mit der neue Bitcoins entstehen). Auch bei PPC wird Geld durch Algorithmen erstellt, aber angeblich nur ein kleiner Teil durch aufwändige Rechenoperationen.

Feathercoin

Seit April 2013 im Umlauf. Hat vieles von Litecoin abgekupfert. Anders als andere Digitalwährungen gibt es hier regelmäßige Software-Updates mit neuen Features. Am Ende des Produktionsprozesses soll es maximal bis zu 336 Millionen Feathercoins geben.

BBQcoin

Von dem Schüler Andy Pilate Juli 2012 als Spaßwährung für Freunde in die Welt gesetzt. Wie viele andere virtuelle Währung schnell wieder verschunden, heuer wieder zum Leben erwacht.

Vom digitalen zum physischen Zahlungsmittel sollen Bitcoins auf der britischen Kanalinsel Alderney werden. Die Münze soll einen Wert von 500 Pfund haben. (red, Der Standard, 5.12.2013)

 

  • Einer der Bitcoin-Klone: BBQCoin, ursprünglich aus "Spaß" entwickelt.
    foto: bqc

    Einer der Bitcoin-Klone: BBQCoin, ursprünglich aus "Spaß" entwickelt.

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