Udo Huber kandidiert nicht im "Intrigantenstadl"

3. Dezember 2013, 16:07
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Mr. Hitparade wollte Präsident des Schwimmverbandes werden. Nun hat er es sich anders überlegt und nennt die Gründe

Udo Huber wird doch nicht Präsident des Österreichischen Schwimmverbandes OSV. Der ehemalige Sportklub-Präsident und ORF-Moderator wird am 7. Dezember erst gar nicht kandidieren. Noch vor zwei Wochen klang dies anders. "Ich wäre jedenfalls ein Präsident, der selbst auch ein guter Schwimmer war", hat Huber damals gesagt. Seither war es aber rund gegangen.

"Zerstrittener Intrigantenstadl"

"Wir stehen hier vor einem zerstrittenen Intrigantenstadl der Sonderklasse. Jeder gegen jeden ist hier wohl das Motto", so Huber in einer dem Standard vorliegenden Stellungnahme. Desillusionierter Nachsatz: "Wir haben es mit einem Verband zu tun, der seiner Kernaufgabe, nämlich sich dem Schwimmsport zu widmen, überhaupt nicht mehr gerecht wird."

Andere Themen würden demnach im Vordergrund stehen: "Ich will mich nicht mit den fragwürdigen finanziellen und personellen Altlasten auseinandersetzen. Mit dubiosen und ineffizienten Vorgängen. Weil ich da keine Chance sehe." Für die Zukunft des Schwimmverbandes sieht Huber schwarz: "Es wird maximal eine Führung mit neuem Gesicht aber altem Kurs angestrebt." 

Ein Kandidat

Christian Meidlinger war Anfang August wegen der Querelen um Dinko Jukic zurückgetreten. Als einziger Kandidat für seine Nachfolge steht derzeit Stefan Miklauz zur Wahl. Prinzipiell können Kandidaturen auch noch am Verbandstag selbst bekanntgegeben werden. (red; derStandard.at; 3.11.2013)

  • Udo Huber wirft das Handtuch.
    foto: hansjörg kössler

    Udo Huber wirft das Handtuch.

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