Center West will im gesättigten Graz "hybrid" bleiben

29. November 2013, 15:47
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Seit September ist das einstige Ikea-Center, das von der Kaufmann-Gruppe übernommen wurde, wieder im Vollbetrieb

Graz - Minigolf auf dem Dach und eine Putzerei als Mieter: Mit diesem eher unkonventionellen Konzept ist das Grazer Center West seit September wieder in Vollbetrieb. 2012 wurde es von der Inter Ikea Group an die Gruppe BluEstate rund um Developer Fabian Kaufmann verkauft, betrieben wird es nun von der ebenfalls Kaufmann gehörenden CC Real. "Der Umbau war während des normalen Centerbetriebs möglich", berichtet Kaufmann im Gespräch mit dem Standard. Die Kosten für das Refurbishment verrät er nicht, dafür umso lieber, dass die Mieten "im Steigen begriffen" seien; diesbezügliches Potenzial habe man heben können, indem auslaufende Mietverträge neu verhandelt und neue Mieter hereingeholt werden konnten.

Prinzipiell wolle man "nicht gegen Seiersberg oder Murpark ankämpfen", diese beiden Zentren seien in Graz dominant, so Kaufmann. Das Center West fungiere als Ergänzung; das seit der erstmaligen Eröffnung 1989 verfolgte Konzept eines "Hybridcenters" - einer Mischung aus Einkaufs- und Fachmarktzentrum - will man beibehalten. "Im Wesentlichen ist es ein Einkaufszentrum, aber man findet auch Mieter, die normalerweise nur in einem Fachmarktzentrum sind - etwa Betten Reiter." Durch die Nähe zu Ikea und durch Toys'R'us "war die Positionierung immer sehr familienlastig", daran will man nichts ändern. Den Markt für Shoppingmalls in Graz sieht Kaufmann "so wie überall anders auch" als gesättigt an. (mapu, DER STANDARD, 30.11.2013)

  • Das "Center West" in Graz hat nun eine Minigolfanlage auf dem Dach.
    foto: center west

    Das "Center West" in Graz hat nun eine Minigolfanlage auf dem Dach.

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