500.000 philippinische Kinder werden geimpft

27. November 2013, 14:13
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Weil viele Notunterkünfte überfüllt und unhygienisch sind, können sich Krankheiten schnell ausbreiten

Fast drei Wochen nach dem Taifun "Haiyan" auf den Philippinen haben die Vereinten Nationen eine Impfkampagne gestartet, um eine halbe Million Kinder im Katastrophengebiet vor Masern und Polio zu schützen. In der besonders heftig verwüsteten Küstenstadt Tacloban wurden bereits 30.000 Kinder geimpft, so UNICEF und WHO.

Die Kinder von Tacloban bräuchten so viel Schutz wie möglich, heißt es von der UNICEF. Viele Notunterkünfte seien überfüllt und unhygienisch, erklärte die Leiterin des Impfprogramms der WHO auf den Philippinen. Krankheiten könnten sich dort leicht ausbreiten. Bei Masern sei die Ansteckungsgefahr besonders hoch, weil die Erreger beim Husten oder Niesen leicht übertragen würden. Besonders für kleine Kinder könne die Krankheit gefährlich werden, vor allem wenn sie unterernährt sind.

Der Rekordsturm "Haiyan" hatte am 8. November eine Schneise der Verwüstung auf den Philippinen hinterlassen. Nach offiziellen Angaben kamen mindestens 5500 Menschen ums Leben. Mehr als 1700 Menschen werden noch vermisst, vier Millionen Menschen wurden obdachlos. Nach UN-Angaben sind rund 1,5 Millionen Kinder von Mangelernährung bedroht. (APA, derStandard.at, 27.11.2013)

  • Das Impfprogramm der WHO ist bereits angelaufen.
    foto: apa/epa/dennis m. sabangan

    Das Impfprogramm der WHO ist bereits angelaufen.

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