Benchmark-Tool verbannt HTC und Samsung

27. November 2013, 10:41
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Einige Android-Geräte werden bei Futuremark nicht mehr gelistet

Mehrere Hersteller von Android-Smartphones haben sich verdächtig gemacht, ihre Geräte für Benchmark-Tools zu optimieren. Samsung etwa hat das zwar dementiert, tiefergehende Analysen von Ars Technica und Anandtech zeigen jedoch sehr wohl, dass einige populäre Benchmark-Apps anders behandelt werden. Futuremark hat daraus nun Konsequenzen gezogen.

Galaxy Note 3 und Co gestrichen

Die Hersteller wurden dabei ertappt, dass sie bestimmte High-Performance-Modi nur für Benchmark-Tools freischalten, diese normalen Apps aber nicht zur Verfügung stehen. Der Entwickler von Benchmark-Tests hat Modelle wie das Galaxy Note 3, HTC One und One Mini daher "delisted". In einer Aussendung weist Futuremark darauf hin, dass "Geräte mit verdächtigen Benchmark-Ergebnissen" gestrichen werden. Diese Modelle bilden nun die Schlusslichter der Liste, ohne Scores. 

App-Update

Betroffen sind derzeit nur Geräte von HTC und Samsung. Nutzer werden darauf hingewiesen, dass sie Scores dieser Geräte nicht für Vergleiche mit anderen Modellen heranziehen sollten. Die Maßnahmen kommen mit dem Update auf 3DMark Android v1.2.0.1232.

Schummelei weiter verbreitet

Neben HTC und Samsung sollen auch LG und Asus für bessere Ergebnisse geschummelt haben. Bei Futuremark werden Modelle dieser beiden Hersteller jedoch weiterhin gelistet. Futuremark ist nicht das einzige Benchmark-Unternehmen, das sich die Mogelei der Hersteller nicht gefallen lässt. So versucht etwa auch AnTuTu die Optimierungen der Hersteller zu umgehen. (br, derStandard.at, 27.11.2013)

  • HTC und Samsung sollen einige ihrer Smartphones für Benchmark-Tools optimieren. (Im Bild: HTC One).
    foto: reuters

    HTC und Samsung sollen einige ihrer Smartphones für Benchmark-Tools optimieren. (Im Bild: HTC One).

  • Futuremark verbannt verdächtige Geräte.
    screenshot

    Futuremark verbannt verdächtige Geräte.

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