Mozilla: 90 Prozent der Einnahmen kommen von Google

23. November 2013, 16:18
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Firma hinter Open Source-Browser Firefox konnte außerdem ordentlich an Umsatz dazugewinnen

Mozilla ist auch weiterhin zum allergrößten Teil wirtschaftlich von Google abhängig. Ein Blick auf den Finanzbericht von 2012, der kürzlich vorgelegt wurde, ist deutlich, dass fast die kompletten Einnahmen von der Suchmaschinenfirma stammen. Mozilla entwickelt den Open Source-Browser Firefox und bekommt Provisionen dafür, dass Google als Standard-Suchmaschine eingesetzt wird.

Umsatz ordentlich gewachsen

Jede Suchabfrage bringt einen kleinen Beitrag. Summa Summarum ergab dies schlussendlich fast 90 Prozent aller Einnahmen von Mozilla. Im Jahr 2011 waren es noch um fünf Prozent weniger. Der Vertrag zwischen den beiden Unternehmen läuft noch bis Ende 2014. Zumindest Mozilla wird wohl darum bemüht sein, die Kooperation fortzusetzen, da der Umsatz der Firma von 163 Millionen auf 311 Millionen US-Dollar, also um circa 90,2 Prozent gewachsen ist.

Kaum Geld von Microsoft

Google trug im vergangenen Jahr 280 Millionen US-Dollar hinzu, ein Vertrag mit Microsoft ist ebenso ausgehandelt, Firefox-Nutzer würden deren Services aber kaum verwenden, weshalb die Provisionen sich in einem geringen Bereich aufhalten.

Viel ausgegeben

Im vergangenen Jahr hat Mozilla auch ordentlich investiert, so wurden 2012 rund 208 Millionen US-Dollar ausgegeben. Im Jahr zuvor waren es noch 145 Millionen. Die Steigerung von fast 45 Prozent erklärt sich damit, dass das Unternehmen viel Geld für die Weiterentwicklung von Software aufgewendet hat. (red, derStandard.at, 23.11.2013)

  • Der Weg von Firefox wird dann doch mit Google angegangen.
    foto: reuters/gea

    Der Weg von Firefox wird dann doch mit Google angegangen.

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