Auflagen der News-Gruppe sinken

22. August 2003, 16:32
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Die Verlagsgruppe News hat erstmals seit ihrem Austritt aus der Österreichischen Auflagenkontrolle Vertriebsdaten in Eigenregie veröffentlicht

Die Verlagsgruppe News hat erstmals seit ihrem Austritt aus der Österreichischen Auflagenkontrolle (ÖAK) Vertriebsdaten in Eigenregie veröffentlicht. Mit Ausnahme des "trend" liegen sie durchwegs unter den letzten ÖAK-Werten vom vierten Quartal 2002 und jenen für das erste Halbjahr 2002.

Begründung der Verlagsgruppe für die Rückgänge: Verschiedene Formen des Sonderverkaufs seien in diesen Halbjahresdaten für 2003 nicht berücksichtigt.

Die Verkaufsauflage von "News" liegt fast 20.000 Stück unter jener laut ÖAK im ersten Halbjahr 2002. Jene von "tv-media" gleich mehr als 30.000 darunter. "Woman" fiel um rund 34.000 Exemplare, "e-media" um mehr als 35.000. "profil verkaufte" um gut 8000 Hefte weniger, der inzwischen zur Wirtschaftsillustrierten umgewandelte Konkurrent "Format" um fast 12.000 Hefte weniger. Wie berichtet will die Magazingruppe die "Format"-Auflage aus Kostengründen weiter herunterfahren. Stabil blieb der "trend", die "Autorevue" gewann leicht.

Anlass für den Austritt der den Magazinmarkt beherrschenden News-Gruppe aus der ÖAK: 15.835 Exemplare von News wurden von Donauland-Vertretern vertrieben, was die ÖAK nicht als verkaufte Exemplare gelten ließ (etat.at berichtete). Der Buchklub gehört wie die Magazingruppe zum Medienriesen Bertelsmann. (fid/DER STANDARD; Printausgabe 9./10.8.2003)

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