"Tiger", "Mausi" & Co

8. August 2003, 13:56
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Wunschkennzeichen als Ausdruck der Individualität sind in Tirol am exzentrischsten

Wien - Von "Anton" bis "Zivi" - erstmals hat die Statistik Austria die Zahl der im Verkehr befindlichen Fahrzeuge mit Wunschkennzeichen ausgewertet.

Zum Stichtag 31. 12. 2002 waren in Österreich 202.776 Fahrzeuge (3,4 Prozent aller Kfz) mit Wunschkennzeichen versehen, hieß in einer Aussendung.

Autobesitzer mögen Individualität am Kennzeichen Davon entfielen auf Pkw/Kombi 168.272, auf Lastkraftwagen 20.362 (vorwiegend als Werbeträger) und auf Motorräder 2.637 Stück. Der Rest entfällt auf Kleinfahrzeuge oder Anhänger der verschiedensten Art.

Exzentrische Namen in Tirol

Statistisch gesehen haben in Österreich 25,2 Fahrzeuge pro 1.000 Einwohner ein Wunschkennzeichen. Am "eigenwilligsten" sind die Tiroler: Dort sind es auf 1.000 Einwohner 34,8 Fahrzeuge, gefolgt vom Burgenland mit 32,6, Niederösterreich mit 27,2 und Vorarlberg mit 25,0 Vehikeln.

Begrenztes Vergnügen

Der Wermutstropfen für die "Individualisten": Wer 1989 sein persönliches Taferl angefordert und bezahlt hat, muss bald wieder in die Tasche greifen, falls er sein "Mausi" oder was auch immer behalten will. Wer die Kennzeichen verlängern will, kann sie auf weitere 15 Jahre anfordern - das kostet 172 Euro - und zusätzlich 18 Euro für neue Schilder mit EU-Emblem. Für ein anderes Wunschkennzeichen sind die Kosten gleich hoch. Wer auf die Exklusivität künftig verzichten will, kommt mit 18 Euro für das Standard-Kennzeichen relativ billig davon. (APA)

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    Wunschkennzeichen gibt oft privaten Einblick

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