Neue Proteste in Argentinien

11. August 2003, 07:20
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7.000 "Piqueterors" errichten Straßensperren

Buenos Aires - Erstmals seit Amtsantritt des neuen argentinischen Präsidenten Nestor Kirchner Ende Mai haben tausende Arbeitslose und Arme ihren Protest gegen die anhaltende Finanzmisere wieder auf die Straße getragen. Rund 7.000 "Piqueterors" errichteten am Donnerstag im Zentrum der Hauptstadt Buenos Aires sowie an den Ausfallstraßen Sperren. Neben Nahrungsmitteln und Arbeit forderten sie eine Aufhebung der Amnestiegesetze für Mitglieder der früheren Militärjunta. Später beteiligten sie sich an einem Protestmarsch der Lehrer der Provinz Buenos Aires, die seit Donnerstag für bessere Löhne und Arbeitsbedingungen streiken. Der Protestmarsch endete vor zwei Supermärkten der Hauptstadt, von denen die Demonstranten Lebensmittel forderten.(APA/AFP)
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    "Piqueterors" errichten Straßensperren

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