Buwog verkaufte bisher 323 Wohnungen

10. August 2003, 20:26
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Weitere 600 Deals angepeilt - Privatisierung der Immobiliengesellschaft soll in Kürze auf den Weg kommen

Wien - Vorwürfe, der bisherigen Wohnungsverkauf der staatlichen "Bauen und Wohnen Gesellschaft" (Buwog) sei ein "Flop" gewesen, werden zurück gewiesen: "Es ist die größte Wohnungsverkaufsaktion an Mieter, die in Österreich je gelaufen ist", sagt Geschäftsführer Gerhard Schuster am Donnerstag bei der Bilanzpressekonferenz. 323 Wohnungen seien bisher verkauft worden, weitere 600 sollen bis Jahresende von Mietern übernommen werden. In einer zweiten Runde werden 2004 wieder Objekte angeboten werden, wobei weitere 200 bis 300 Wohnungen angebracht werden sollten.

Die Verzögerungen im Vorjahr beim Verkauf hätten mit einer verspäteten Abstimmung der Verkaufspläne durch das Finanzministerium, dem Eigentümervertreter, zu tun gehabt.

Buwog vor Privatisierung

Die Republik will die Buwog (und vier andere Immobiliengesellschaften) wie berichtet privatisieren. Schuster rechnet damit, dass "in den nächsten Tagen oder Wochen" Inserate geschalten werden. Der Geschäftsführer erwartet, dass sich vier bis fünf österreichische sowie ebenso viele ausländische Interessenten melden werden.

Der Umsatz erreichte im Vorjahr 125 Mio. Euro nach 114 Mio. 2001. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit lag bei 6,95 Mio. Euro (2,87 Mio). Heuer werde das Gros der Erlöse durch den Wohnungsverkauf verbucht, daher werde das EGT auf 44,7 Mio. Euro steigen. (szem/DER STANDARD Print-Ausgabe, 8.8.2003)

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