Andere Bilanzierung von Mitarbeiteroptionen senkt Gewinn bei Intel

14. August 2003, 08:08
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Um fast ein Drittel geschmälert

Die bilanzielle Behandlung von Aktienoptionen für Mitarbeiter als Ausgaben hätte den Quartalsgewinn von Intel den Angaben der Firma zufolge um fast ein Drittel geschmälert. In einer Mitteilung an die US-Börsenaufsicht (SEC) teilte Intel am Mittwoch mit, das Nettoergebnis für das zweite Quartal (per Ende Juni) hätte lediglich 606 Millionen Dollar anstatt der ausgewiesenen 896 Millionen Dollar betragen.

Der weltgrößte Halbleiterhersteller setzt sich seit einiger Zeit gegen eine Behandlung von Mitarbeiter-Aktienoptionen als Ausgaben ein. Es gebe keine genaue Möglichkeit, den Wert von Mitarbeiter-Optionen zu schätzen, argumentierte Intel weiter. Die US-Rechnungsprüfer haben sich dagegen dafür ausgesprochen, die Aktienoptionen als Ausgaben zu bilanzieren.

Weiter teilte Intel dem SEC mit, für die Jahre 1999 und 2000 Steuern über 600 Millionen Dollar zuzüglich Zinsen möglicherweise nachzahlen zu müssen. Gegen eine entsprechende Entscheidung der zuständigen Finanzbehörde (IRS) wolle Intel Berufung einlegen. (Reuters)

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