Umfrage: Powells Popularität ungebrochen

8. August 2003, 13:28
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US-Außenminister erzielt trotz Irak-Politik gute Umfragewerte

Washington - Trotz Kritik an seiner zweifelhaften Beweisführung über angebliche irakische Massenvernichtungswaffen vor dem Irak-Krieg bleibt die Popularität des US-Außenministers Colin Powell ungebrochen: Vier von fünf US-Bürgern haben weiterhin einen positive Eindruck von dem Regierungsmitglied, wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage des Gallup-Instituts hervorgeht.

Mit 83 Prozent Zustimmung liegt Powell 18 Prozentpunkte vor US-Präsident George W. Bush, dessen Ansehen in den vergangenen Wochen stark gelitten hat. Von den Befragten, die mit Bushs Politik nicht zufrieden sind, haben demnach 69 Prozent immer noch ein positives Bild von Powell.

Powell war jüngst im Zusammenhang mit einem Auftritt vor dem UN-Sicherheitsrat im Februar in die Kritik geraten, bei dem er angebliche Belege dafür vorlegte, dass Irak über Chemie- und Biowaffen verfüge und Atomwaffen bauen wolle. Bis heute haben die US-Truppen im Irak noch keine Spuren für die Existenz solcher Waffen gefunden. (APA/AFP)

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