Zellschäden durch Mobilfunk

8. August 2003, 21:14
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Berlin - Ein von der EU finanziertes Forscherteam hat im Labor Hinweise gefunden, dass elektromagnetische Felder wie Mobilfunk das menschliches Erbgut schädigen können: In einigen Zelltypen führen elektromagnetische Felder unterschiedlicher Frequenz zu Brüchen in den Erbgutträgern, den Chromosomen.

Die Studien am Berliner Universitätsklinikum Benjamin Franklin haben jedoch einen Haken: Sie konnten von anderen Forschern noch nicht reproduziert werden und fanden nur an isolierten Zelllinien in vitro statt. Die Ergebnisse sind daher noch nicht auf den Menschen übertragbar. Dennoch meinen die Forscher: Die Politik müsse möglicherweise über "solidere wissenschaftlich fundierte Grenzwerte" nachdenken.(DER STANDARD, Print-Ausgabe, 7. 8. 2003)

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