Stress fördert Metastasenbildung

10. August 2003, 21:48
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Witten - Stress kann laut Studien der deutschen Uni Witten Metastasenbildung beschleunigen. Krebszellen würden nicht zufällig im Körper verschwemmt, sondern durch Nervenbotenstoffe wie Adrenalin gezielt an bestimmte Stellen gelockt. Je nach Art könnten sie die Verbreitung von Krebszellen hemmen oder stimulieren. Stress jedenfalls erhöhe das Risiko, dass sich Metastasen fördernde Botenstoffe durchsetzen, damit die Krebsverbreitung beschleunigen. Metastasen sind in 95 Prozent aller Fälle der tödliche Faktor, nicht der Primärtumor.(DER STANDARD, Print-Ausgabe, 7. 8. 2003)

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