SPÖ drängt zur Offenlegung des Berichts

26. August 2003, 11:40
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Forderung nach polikzeilichen Richtlinien für den Umgang mit gefesselten Menschen

Cheibani W. - SPÖ-Posch drängt auf Offenlegung des Berichts "Befremdliche Amtshandlung"

Wien (APA) - SPÖ-Menschenrechtssprecher Walter Posch hat am Mittwoch auf die Offenlegung des Bericht zum Tod des 33-jährigen Mauretaniers Cheibani W. gedrängt.

"Es wäre an der Zeit, dass der lückenlose Bericht offen gelegt wird", so Posch. Für ihn stelle sich nach der "befremdlichen Amtshandlung" zudem die Frage, inwieweit die Sicherheitsexekutive in personeller Art und Weise ausreichend ausgestattet sei. Konkrete Forderungen wollte er davon noch nicht ableiten, zunächst müsse man den Untersuchungsbericht abwarten.

Es sei aber jedenfalls mit der "Menschenwürde unvereinbar, sich auf einen Menschen zu stellen". Man müsse sich nun anschauen, wie es zu einem solchen Fehlverhalten komme könne. Für ihn stelle sich jedenfalls die Frage, inwieweit nicht auf der Exekutive eine gewaltiger Druck laste, der eine Änderungen nötig mache. Eine mögliche Konsequenz für Posch wäre etwa ein Richtlinie wie in Deutschland, wie man mit gefesselten Menschen umzugehen habe. (APA)

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