Umfrage zu oberösterreichischen Landtagswahlen: Verluste für ÖVP und FPÖ

8. August 2003, 11:11
6 Postings

SPÖ und Grünen legen zu - Bei Prioritäten für Landeshauptmann liegt Pühringer deutlich an erster Stelle

Linz (APA) - Nach einer Umfrage des Gallup-Instituts, deren Ergebnisse jetzt in der neuen Ausgabe der Info-Illustrierten "News" veröffentlicht wurden, soll es bei den oberösterreichischen Landtagswahlen am 28. September Verluste für die ÖVP und die FPÖ geben, während die SPÖ und die Grünen zulegen können.

Gallup befragte 400 Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher. Demnach würde die ÖVP bei der Landtagswahl im September auf 41 Prozent kommen gegenüber 42,69 Prozent bei der Landtagswahl am 5. Oktober 1997. Die SPÖ würde laut Gallup-Umfrage 34 Prozent erreichen (1997: 27,04 Prozent). Die FPÖ käme auf 13 Prozent (1997: 20,63 Prozent) und die Grünen würden zehn Prozent schaffen, gegenüber 5,78 Prozent bei der Wahl 1997.

Bei der "Landeshauptmann-Direktwahlfrage" liegt laut Gallup VP-Chef Josef Pühringer mit 56 Prozent deutlich an der Spitze, gefolgt von Erich Haider (S) mit 20 Prozent, Rudi Anschober (G) mit sechs Prozent und Günter Steinkellner von der FPÖ (fünf Prozent).

Unter den Sachthemen im derzeitigen Wahlkampf in Oberösterreich steht laut dieser Umfrage die geplante Privatisierung der voestalpine stark im Vordergrund. Die Stimmung der Bevölkerung ist hier eindeutig: 70 Prozent sind gegen weitere Privatisierungsmaßnahmen bei der voestalpine.

  • Bild nicht mehr verfügbar

    Oberösterreichs Landeshauptmann Pühringer.

Share if you care.