Harrison Ford eröffnet Deauville

11. August 2003, 19:57
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Französisches Festival des US-Kinos mit Schwerpunkt auf unabhängigen Produktionen

Paris - Harrison Ford eröffnet in diesem Jahr das 29. Festival des amerikanischen Films im nordfranzösischen Seebad Deauville. Wie die Veranstalter am Dienstag bekannt gaben, wird er am 5. September zur Europa-Premiere von Ron Sheltons Polizeikomödie "Hollywood Homicide" (ab 11. September als "Hollywood Cops" in deutschsprachigen Kinos) an die Atlantikküste reisen. Zum Abschluss des Festivals in Deauville läuft am 14. September Clint Eastwoods "Mystic River", der im Mai beim Filmfestival in Cannes leer ausgegangen war.

Während zu dem Festival traditionell zahlreiche Hollywood-Stars in das schicke Deauville an der normannischen Atlantikküste kommen, stehen im eigentlichen Wettbewerb des Festivals Filme von unabhängigen Produktionshäusern. Das Programm dazu soll am 19. August bekannt gegeben werden. Die Jury wird vom beinahe 70-jährigen Oscar-Preisträger Roman Polanski geleitet. Polanskis Holocaust-Drama "Der Pianist" mit Adrien Brody in der Titelrolle hatte im vergangenen Jahr die Goldene Palme in Cannes gewonnen; zuletzt war der Film mit mehreren Oscars und den französischen "Césars" ausgezeichnet worden.

Sondervorführungen sind in Deauville zwei Regisseuren und einer Produktionsfirma gewidmet: Ridley Scott zeigt sein jüngstes Werk "Matchstick Men", James Ivory den Film "Le Divorce", eine Pariser Romanze um Beziehungen über die kulturellen Grenzen hinweg. Schließlich wird die Firma HBO Films geehrt, die für das US-Kabelnetzwerk Home Box Office jährlich rund ein Dutzend Filme dreht. HBO Films hatte auch Gus Van Sants "Elephant" finanziert, den Sieger der jüngsten Filmfestspiele von Cannes. (APA)

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    Harrison Ford in 'Hollywood Homicide'

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