Kennedy-Preis an James Brown

13. August 2003, 19:50
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Ebenfalls geehrt: Carol Burnett und Mike Nichols

Washington - Der Musiker James Brown, die Schauspielerin Carol Burnett und der in Berlin geborene US-Regisseur Mike Nichols werden in diesem Jahr mit dem begehrten Kennedy-Preis für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Das Washingtoner Kennedy Center wird die Preise am kommenden Samstag zum 26. Mal bei einem privaten Dinner im Außenministerium überreichen.

Mit einer Gala im Beisein von US-Präsident Bush sollen die Stars dann am Sonntag gefeiert werden, teilte das Zentrum am Dienstag in Washington mit. Neben Brown, Burnett und Nichols werden auch die Sängerin Loretta Lynn und der Violinist Itzhak Perlman für ihren "einzigartigen und wertvollen Beitrag zum kulturellen Leben" der USA ausgezeichnet.

Zu den früheren Preisträgern gehören unter anderem die Hollywood- Stars Elizabeth Taylor und Katherine Hepburn, der Sänger Bob Dylan und der Tenor Luciano Pavarotti.

Der 1931 als Michael Peschkowsky in Berlin geborene Regisseur Mike Nichols erlangte durch zahlreiche Film- und Broadway-Produktionen Berühmtheit. Sein erster Film mit dem Titel "Wer hat Angst vor Virginia Woolf?" wurde 1966 mit fünf Oscars gekrönt. Anschließend drehte Nichols 18 weitere Kinofilme. Mit seiner Familie war er 1938 vor den Nationalsozialisten aus Deutschland nach New York geflohen. (APA)

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