Dritte Festnahme nach Terroranschlag in Nord-Ossetien

6. August 2003, 18:23
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Justiz hofft auf vollständige Aufklärung

Moskau - Nach dem mutmaßlichen tschetschenischen Terroranschlag auf ein russisches Lazarett am Rand der Kaukasusrepublik Nord-Ossetien mit 50 Toten hat die Justiz einen dritten Verdächtigen festgenommen. "Wir haben in dieser Sache jetzt drei Verdächtige. Gegen zwei von ihnen wurde bereits Haftbefehl erlassen", sagte der stellvertretende Generalstaatsanwalt Sergej Fridinsky am Dienstag in Mosdok.

Die Justiz hoffe den Anschlag vom vergangenen Freitag vollständig aufklären zu können, sagte er nach Angaben der Agentur Interfax. Die beiden ersten Verhafteten hatten angeblich den Lastwagen verkauft, den ein Selbstmordattentäter dann mit einer Sprengstoffladung gegen das Militärkrankenhaus in Mosdok gesteuert hatte. (APA/dpa)

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