Keine Hitze-Ferien für österreichische Arbeitnehmer

7. August 2003, 18:40
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Gesetzgeber empfiehlt aber Raumtemperatur um 25 Grad Celsius - In der Berliner Verwaltung gibt es hingegen hitzefrei

Während in der Berliner Verwaltung laut dpa hitzefrei gegeben wird, existieren in Österreich keine derartigen Regelungen. In der Alpenrepublik gibt es lediglich die amtliche Empfehlung, für niedrigere Temperaturen am Arbeitsplatz zu sorgen. Auf außertourliche Freizeit können die Österreicher lediglich dann hoffen, wenn die Ozonwerte die Warnstufen eins und zwei erreichen.

Raumtemperatur um 25 Grad Celsius

Für Arbeitgeber gibt es die Empfehlung, "anzustreben, dass in der warmen Jahreszeit die Raumtemperatur 25 Grad Celsius nicht überschreitet", so Eva-Elisabeth Schimanski, der Chefin des Arbeitsinspektorats im Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit. Sollte keine Klimaanlage vorhanden sein, müsse man mit Maßnahmen wie dem geöffneten Fenster in der Nacht versuchen, den Temperaturen beizukommen.

Chance auf Änderungen im Arbeitsplan gibt es lediglich dann, wenn auch die Ozonwerte die zulässigen Grenzen überschreiten. Bei Warnstufe II, die bei 0,400 mg im Dreistundenmittel liegt, müssen beispielsweise Wandertage im Freien abgesagt werden.

Berliner Verwaltung: Hitzefrei ab 29 Grad

In der Berliner Verwaltung gibt es hingegen hitzefrei, wenn die Außentemperaturen 29 Grad übersteigen. Allen Dienstkräften ist es heuer gestattet, ihr Gleitzeitguthaben zu verbrauchen. Der jeweiligen Dienststelle obliegt dabei, zu klären, ob man sich tatsächlich in einer extremen Wetterlage befindet. (APA)

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