Grüne "Schüssel-Grasser-Kurs steckt in der Sackgasse"

7. August 2003, 13:33
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Kogler: Warten auf Konjunkturaufschwung diene "als bloße Legitimation für anhaltendes wirtschaftspolitisches Nichtstun"

Wien - Geharnischte Kritik der Grünen setzt es für die Ansichten von Vizekanzler Herbert Haupt zur Steuerreform: "FPÖ-Vorsitzender Haupt schließt sich in seiner unüberbietbaren Hilflosigkeit der Schüssel-Grasser-Null-Politik an". Das weitere Warten auf einen Konjunkturaufschwung als Voraussetzung für längst notwendige Steuersenkungen diene als bloße Legitimation für anhaltendes wirtschaftspolitisches Nichtstun", meinte Budgetsprecher Werner Kogler in einer Aussendung.

Der so genannte Schüssel-Grasser-Kurs stecke in der wirtschaftspolitischen Sackgasse. Dann, wenn gezielte steuerliche Maßnahmen zur Konjunkturbelebung dringend notwendig wären, werde absichtlich nichts unternommen: "Stattdessen stellen (Bundeskanzler Wolfgang) Schüssel und (Finanzminister Karl-Heinz) Grasser mit Haupt im Schlepptau planlos Steuerzuckerln für alle vor der nächsten Wahl in Aussicht", kritisiert Kogler.(APA)

  • Der Grüne Budgetsprecher Werner Kogler geht mit der schwarz-blauen Wirtschaftspolitik hart ins Gericht:  Das weitere Warten auf einen Konjunkturaufschwung diene als bloße Legitimation für anhaltendes  irtschaftspolitisches Nichtstun".
    foto: standard/matthias cremer

    Der Grüne Budgetsprecher Werner Kogler geht mit der schwarz-blauen Wirtschaftspolitik hart ins Gericht: Das weitere Warten auf einen Konjunkturaufschwung diene als bloße Legitimation für anhaltendes irtschaftspolitisches Nichtstun".

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