Für die besseren Bahnmanager: Computerspiel "Rails across America"

9. September 2003, 11:19
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Wirtschaftssimulation führt ins Jahr 1830

Die Manager der Deutschen Bahn können es keinem Recht machen. Wer meint, dass er's besser kann, kann sich ja einmal an den PC setzen und das Spiel "Rails across America" einlegen. Diese Wirtschaftssimulation führt zurück ins Jahr 1830, als die großen Eisenbahngesellschaften in den USA entstanden. Und genau das soll der Spieler auch machen, ein möglichst großes Schienennetz aufbauen, mit Fracht- und Personenverkehr.

Die lieben Konkurrenten

Das wäre ja eigentlich gar nicht so schwer, wenn da nicht die lieben Konkurrenten wären: Und die machen einem das Leben schwer. Der Spieler sollte deshalb nicht nur auf seine Bauarbeiten an der Strecke oder sein Konto achten, sondern den ganzen Bildschirm gut im Blick behalten. Immer wieder tauchen dort ganz kurze Hinweise ähnlich den Schlagzeilen einer Zeitung auf. Und die melden Doppelagenten oder das Auftauchen von Detektiven. Und wenn man nicht aufpasst, wird plötzlich das Vorratslager gestohlen oder es geht einem mitten im Streckenbau das Geld aus. Da ist die Pleite nahe. Man hat's eben nicht leicht als Bahnmanager.

Überraschungen

Das Spiel bietet immer wieder Überraschungen und zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten. Wer keine Lust hat, nur gegen virtuelle Gegner zu spielen - der Computer kennt da immer zwölf -, kann auch gegen bis zu acht echte Spieler im Netzwerk antreten. Der Name des kanadischen Herstellers - Strategy First, macht deutlich, worum es bei Rails across America geht. Das Spiel ist technisch recht anspruchslos, es läuft auf Windows-Rechnern mit Betriebssystemen ab Version 95. Gebraucht wird mindestens ein 200-MHz-Prozessor, 64 MB Arbeitsspeicher und 100 MB auf der Festplatte. Das Spiel wird in von Modern Games vertrieben und kostet 14,99 Euro. (APA)

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