Steckt Hitze leichter weg als sein Jäger

10. August 2003, 21:38
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Der Elch, "König des Waldes", findet leicht Schatten - Waidmänner und Hunde aber machen schnell schlapp

Stockholm - Die auch in Schweden anhaltende Hitzewelle bereitet den Elchen im Lande weit weniger Probleme als ihren Jägern und deren Jagdhunden. Wie der zuständige Sprecher des Jägerverbandes, Henrik Falk, am Dienstag in Stockholm meinte, bewältigen die breitmauligen "Könige des Waldes" alle Folgeprobleme der hohen Temperaturen in der Regel souverän. Nur altersbedingt schon etwas gebrechliche Elche hätten hier und da Mühe, ein schattiges und kühles Plätzchen mit ausreichender Wasserversorgung zu finden.

Besorgt würden dagegen die mehr als 100.000 schwedischen Elchjäger auf die auch für August vorhergesagten Temperaturrekorde reagieren, weil dies den Auftakt der Jagdsaison Anfang September gefährde. "Bei 27-28 Grad machen erstens die Hunde schnell schlapp, und zweitens ist das auch für die Jäger kein Vergnügen", sagte Falk. Wegen spätsommerlicher Wärme in den vergangenen Jahren sei der Jagdauftakt vielerorts auch verschoben worden, weil das Fleisch erlegter Elche sonst zu schnell verwese. (APA/dpa)

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    Der natürliche Lebensraum des Elches sind die schattigen Wälder der nördliche Halbkugel Eurasiens und Nordamerikas.

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