Glawoggers "Whores' Glory" bei Autorenfilmerwoche auf Arte

Ansichtssache23. November 2013, 09:07
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Wien – Marius van Niekerk will sich seiner Vergangenheit stellen. Vor 20 Jahren kämpfte er im Krieg in Angola, einem mit unfassbarer Brutalität ausgetragenem Stellvertreterkrieg zwischen Ost und West. In "Mein Herz der Finsternis" kehrt er mit drei Veteranen an den Ort des Schreckens zurück. Ein schockierender Trip in ein von der westlichen Welt weitgehend übersehenes Schlachtfeld.

foto: eden film/peter östlund

Staffan Juléns Versuch, ein subjektives Trauma und die kollektiven Folgen daraus abzubilden, steht am Montag, den 25. November um 23.20 Uhr am Programm bei Arte und ist Teil des Dokumentarfilmfestivals des Kultursenders von Sonntag bis Donnerstag.

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foto: swr/cinema jenin

Den Auftakt macht Sonntag, um 22.15 Uhr "Cinema Jenin" von Marcus Vetter und Aleksei Bakri über den Tod eines palästinensischen Kindes.

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foto: films distribution/arte

Um 23.45 Uhr erinnert sich in "Das fehlende Bild" der Kambodschaners Rithy Ranh an die Gräueltaten des Terrorregimes.

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foto: arte/philippe bellaiche/talia (tulik) galon/zero one film

In "Die Wohnung" am Montag, 21.45 Uhr, dokumentiert Arnon Goldfinger deutsch-israelische Geschichte am Beispiel seiner verstorbenen Großmutter.

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foto: arte/rainer adolph (adolph press berlin

Tags darauf geht es in "The Big Eden" um 20.15 Uhr hoch her: Peter Dörfler huldigt Deutschlands standhaftestem Playboy, Rolf Eden.

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foto: arte/christopher shay

"Women Are Heroes" porträtiert danach um 21.40 Uhr Frauen in aller Welt, die unter widrigsten Umständen ihr Leben meistern.

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foto: arte/ad vitam

Einen speziellen Kampf hat Christian Rouaud in "Larzac – Aufstand der Bauern" in Südfrankreich festgehalten, Dienstag, 23.05 Uhr.

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foto: arte/studio canal

Brigitte Bardot huldigt David Teboul in "BB", eine Liebeserklärung am Mittwoch um 20.15 Uhr.

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foto: arte/jean ber/happiness distribution

Der 1999 verstorbene Pianist Michel Petrucciani erhält durch Michael Radford am Mittwoch um 23.05 Uhr ein Denkmal.

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foto: arte/maya goded

Ebenfalls zur Aufführung gelangt Michael Glawoggers "Whores' Glory" über Prostituierte in Thailand, Bangladesch und Mexiko am Donnerstag, 23.10 Uhr.

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foto: arte/dar films

Den Abschluss des Festivals bildet "Fix Me" des palästinensischen Dokumentarfilmers Raed Andoni um ein Uhr, der in seiner Heimatstadt Ramallah auf der Suche nach Hilfe für seine unerträglichen Kopfschmerzen ist. (Doris Priesching, DER STANDARD, 23./24.11.2013)

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