PlayStation 4 und Xbox One zerlegt

Ansichtssache22. November 2013, 09:25
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Auf eines kann man sich mittlerweile recht fix verlassen: Von der Veröffentlichung eines neuen Geräts bis zum “Teardown” bei iFixit dauert es meist nur wenige Tage. So verwundert es denn auch nicht, dass der Reparaturdienstleistern nun mit einem Einblick in die aktuelle Konsolengeneration aufwarten kann - und der fällt erfreulich positiv aus. Sowohl die PlayStation 4 als auch die XBox One erhalten sehr gute Werte in Fragen Reparierbarkeit. Konkret erzielen beide einen Wert von 8 auf der zehnteiligen Skala von iFixit.

Bei der PlayStation 4 wird dabei positiv herausgestrichen, dass keinerlei Klebstoff verwendet wird, was das Auseinandernehmen und anschließende Zusammensetzen erheblich vereinfacht. Erfreut zeigt man sich zudem davon, dass die Festplatte einfach ausgewechselt werden kann, ohne dabei die Garantie zu verlieren.

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Auch dass ein nicht-proprietäres Plattenformat verwendet wird, ist längst nicht mehr selbstverständlich. Weniger gefällt den Bastlern hingegen, dass die Sony-Konsole mit einer Fülle von Schrauben und Warnaufklebern versehen ist, um die KonsumentInnen von eigenen Reparaturvorgängen abzuhalten.

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Wirklich unerfreulich seien aber zwei andere Umstände: Einerseits, dass so manche Kante dermaßen scharf ist, dass es leicht zu Verletzungen an den Fingern kommen kann. Vor allem aber sei es sehr schwer an den Lüfter zu kommen, um diesen zu reinigen oder gar auszutauschen.

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Bei der Xbox One gibt es ganz allgemein Lob dafür, wie einfach sie zu zerlegen ist, nur sehr wenige unterschiedliche Werkzeuge werden hierfür benötigt. Die Öffnungsprozedur sei ähnlich wie bei der Xbox 360 aber eben wesentlich einfacher.

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Das grundlegende Design sei klar aufgebaut, was den Austausch von Einzelkomponenten wie des Lüfters oder auch der Tochterplatine einfach macht. An einzigen Stellen verwendet Microsoft allerdings Clips statt Schrauben, was das Basteln nicht unbedingt vereinfachen.

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Zumindest verzichtet aber auch der Xbox-Hersteller ganz auf fixe Verklebungen. Weniger gefällt, dass der Plattentausch relativ schwierig ist - und unweigerlich mit dem Verlust der Garantie einhergeht. (red, derStandard.at, 22.11.13)

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