Der Winter kommt: Schnee spätestens am Montag im Flachland

21. November 2013, 11:59
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Auf den Bergen schon am Wochenende bis zu 50 Zentimeter Schnee - Teilweise strenger Frost

Wien - Regen, Schnee, Sturm, Kälte - und von alldem reichlich. So dürfte sich laut Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) das Wetter in den kommenden Tagen in Österreich präsentieren. Schuld für diesen Wintereinbruch ist das Zusammentreffen warmer und kalter Luftmassen. Einigen Ländern Südeuropas drohen heftige Unwetter.

Am Wochenende regnet und schneit es im Großteil Österreichs - zum Teil sogar heftig. Die "weiße Pracht" könnte dabei Tallagen erreichen. Auf Passstraßen muss man mit tief winterlichen Verhältnissen rechnen, warnten die Meteorologen am Donnerstag. Im Mittelmeer-Raum sind am Wochenende stellenweise Unwetter mit Überschwemmungen möglich, vor allem von Italien bis Griechenland. Hierzulande sei in der nächsten Woche mit winterlicher Kälte zu rechnen.

"Grund für diesen extremen Wetterumschwung ist, dass im Herbst über Europa sehr unterschiedlichen Luftmassen aufeinanderprallen", erklärte Christian Ortner von der ZAMG. "Vom Polarmeer dringt um diese Jahreszeit immer öfter Kaltluft bis weit in den Süden vor. Im Mittelmeer-Raum ist es dagegen noch relativ warm und die Wassertemperatur relativ hoch. Treffen kalte und warme Luftmassen aufeinander, entstehen heftige Wettererscheinungen. Außerdem verdunstet das warme Meerwasser und bringt viel Feuchtigkeit in die Atmosphäre."

Schneefall

Die Nacht auf Montag verläuft aus heutiger Sicht vor allem entlang der Alpennordseite vom Außerfern über Salzburg bis zu den Niederösterreichischen Voralpen zunehmend winterlich. "Am Montag wird es sogar noch kälter", sagt Thomas Rinderer von der UBIMET. "Die Luft wird jedoch trockener und es sind nur noch einzelne, unergiebige Schneeschauer im Norden sowie etwas Schneefall am nördlichen Alpenrand zu erwarten". Eine paar wenige Flocken könnten es aber vielleicht sogar bis nach Wien schaffen", sagt der Meteorologe.

Wind verschärft die Kälte deutlich

Während am Sonntag noch bis zu 8 Grad erreicht werden, liegen am Montag die Höchstwerte nur noch zwischen -2 und +4 Grad. Besonders für die Osthälfte des Landes prognostizieren die Meteorologen von UBIMET teils stürmischer Nordwestwind, der die Kälte zusätzlich verschärft. "Mit dem Wind fühlen sich die Höchstwerte am Montag an wie eisige -2 bis -12 Grad", erklärt Rinderer. Auch im weiteren Verlauf der Woche sieht es nach frühwinterlichem Wetter aus. (APA/red, 21.11.2013)

  • Schnee bis ins Flachland möglich.
    foto: dpa/christoph schmidt

    Schnee bis ins Flachland möglich.

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