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Basis für Zukunftsplanung

26. November 2013, 00:00
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Peter Layr, Präsident von Oesterreichs Energie über mögliche Entwicklungspfade für die zukünftige Elektrizitätsversorgung.

Frage: Herr Layr, die Interessenvertretung der österreichischen E-Wirtschaft, Oesterreichs Energie, hat einen umfangreichen Strategieprozess gestartet. Worum handelt es sich dabei genau?

Layr: Diese Maßnahme wurde durch die zunehmenden Verwerfungen auf den Strom- und Energiemärkten notwendig. Eine überdimensionierte Förderpolitik in unserem Nachbarland Deutschland, die dadurch ausgelösten Marktverzerrungen an den Strombörsen sowie die nach wie vor unklaren Rahmenbedingungen in der nationalen und europäischen Energiepolitik haben zu einer allgemeinen Verunsicherung in der E-Wirtschaft in ganz Europa geführt. Im Moment weiß niemand mehr, wohin uns dieser Weg führt. Im Rahmen unseres Strategieprozesses sollen mögliche Szenarien erarbeitet werden, die eine Orientierung bieten und als Diskussionsgrundlage dienen sollen.

Frage: Als erstes Resultat dieses Strategieprozesses haben Sie vor kurzem auf dem 3. Trendforum 2013 vier mögliche, unterschiedliche Szenarien für 2030 vorgestellt. Welches davon würden Sie sich wünschen?

Layr: Hier handelt es sich um ein Missverständnis. Die vorgestellten Szenarien sind keine Wunschvorstellungen von Oesterreichs Energie. Sie sind das Ergebnis einer "hypothetischen Versuchsanordnung", bei der verschiedene Rahmenbedingungen und relevante Faktoren miteinander verknüpft wurden. Je nach Konstellation haben sich daraus unterschiedliche Zukunftsbilder ergeben. Wir stellen diese völlig wertneutral lediglich zur Diskussion.

Frage: Der Ball liegt also bei den politischen und wirtschaftlichen Entscheidungsträgern selbst?

Layr: Genau. Bei diesen Szenarien handelt es sich ja um keine Prognosen sondern um ein Durchdenken bestimmter Rahmenbedingungen, die eine bestimmte Situation herbeiführen können. Diese Rahmenbedingungen stehen aber zur Diskussion und können verändert werden, wodurch sich ein ganz neues Bild ergeben kann. Uns ist wichtig, die Zusammenhänge aufzuzeigen, die Schlussfolgerungen müssen die Entscheidungsträger selbst ziehen.

Frage: Und was sind die nächsten Schritte der E-Wirtschaft in diesem Zusammenhang?

Layr: Mit der Szenarienerstellung haben wir einmal einen ersten Schritt gesetzt. Als nächstes wollen wir eine Wahrscheinlichkeitsanalyse erstellen und darauf die Strategieplanung aufsetzen. Wir wissen, dass sich die Branche neu ausrichten muss und mit diesem Prozess haben wir eine gute Basis, um die richtigen Maßnahmen zu planen und zeitgerecht umzusetzen.


Alle Informationen zu den Szenarien und den Download des Folders finden Sie unter:
http://oesterreichsenergie.at/medien/publikationen-452/strom-szenarien-ausblick-2030.html

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  • Artikelbild
    foto: präsident di dr. peter layr/ oesterreichs energie
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