Tag des Fernsehens: Da schauen wir aber!

Ansichtssache21. November 2013, 05:30
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Der 21. November ist laut Uno der Tag des Fernsehens. Ein Medium, das es in Zeiten der digitalen Wunderwelten schon einfacher hatte. Herzensangelegenheit bleibt die Flimmerkiste aber trotzdem, für Autorinnen und Autoren des täglichen  TV-Tagebuchs im STANDARD sowieso.

Der internationale Fernsehtag muss gefeiert werden, findet die Redaktion und kürt ihre ganz persönlichen Fernsehfavoriten - von "Sex and the City" und "Piefke-Saga" über"Golden Girls", "Twin Peaks" und "Life On Mars" bis zu "Auch Spaß muss sein", "Black Beauty", "Monaco Franze", "The Walking Dead" und ganz viele andere mehr. Zu sehen ist ein kunterbuntes Kaleidoskop des guten Fernsehens – ja, das gibt es doch: Freunde für immer! Posten auch Sie Ihre persönlichen TV-Helden.

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foto: hbo

Sex and the City: "Absofuckinglutley!“

Es war Liebe auf den ersten Blick. Die Stadt, die Frauen, die Freiheit. Unverblümt zu artikulieren, was gesagt werden muss, genussvoll zu handeln ohne danach in der Bußkammer zu verschwinden. Mit Episodentiteln wie "Are we Sluts?“ und "They shoot single people, don't they?” hielt eine neue Unbeschwertheit Einzug in meinem Wohnzimmer.

Die Handlung hob den archaischen Jagdtrieb nach der großen Liebe auf ein neues TV-Level, Carrie Bradshaws Reflektionen stellten fernab von Konsum und bunten Treiben wichtige Lebensfragen in den Raum und die frivolen  Protagonisten schenkten uns neue Wörter wie "Absofuckinglutley!" oder "Zsa Zsa Zsu“, die perfekte Intonation für die Schwingungen zwischen Mann und Frau. Entgegen aller popkulturellen Kritiker halte ich es mit der Feministin Naomi Wolf: „Tatsächlich ist SATC das erste globale Frauenepos - die Antwort auf die Frage, die Virgina Woolf in ihrem Essay "Ein Zimmer für mich allein gestellt hat: Was machen Frauen, wenn sie wirklich frei sind." (tara)

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