openSUSE 13.1 veröffentlicht - und im Test

Andreas Proschofsky
19. November 2013, 13:17
  • Mit openSUSE 13.1 gibt es nun die neueste Version der Linux-Distribution.
    vergrößern 640x480
    screenshot: andreas proschofsky / derstandard.at

    Mit openSUSE 13.1 gibt es nun die neueste Version der Linux-Distribution.

  • Eine klassische Stärke ist der sehr einfache aber auch flexible Installationsvorgang.
    vergrößern 1440x1050
    screenshot: andreas proschofsky / derstandard.at

    Eine klassische Stärke ist der sehr einfache aber auch flexible Installationsvorgang.

  • Der KDE-Desktop ist in der Version 4.11 enthalten, die mittlerweile sehr ausgereift wirkt.
    vergrößern 1280x960
    screenshot: andreas proschofsky / derstandard.at

    Der KDE-Desktop ist in der Version 4.11 enthalten, die mittlerweile sehr ausgereift wirkt.

  • Lediglich der noch nicht vollständig vollzogene Wechsel auf QtQuick sorgt für manche Inkonsistenz.
    vergrößern 794x498
    screenshot: andreas proschofsky / derstandard.at

    Lediglich der noch nicht vollständig vollzogene Wechsel auf QtQuick sorgt für manche Inkonsistenz.

  • Firefox 25 ist ebenso mit dabei...
    vergrößern 1280x960
    screenshot: andreas proschofsky / derstandard.at

    Firefox 25 ist ebenso mit dabei...

  • ...wie LibreOffice 4.1.2.3.
    vergrößern 1280x960
    screenshot: andreas proschofsky / derstandard.at

    ...wie LibreOffice 4.1.2.3.

  • Mit KScreen gibt es eine neues Tool zur Einrichtung der Bildschirmeinstellungen.
    vergrößern 891x727
    screenshot: andreas proschofsky / derstandard.at

    Mit KScreen gibt es eine neues Tool zur Einrichtung der Bildschirmeinstellungen.

  • Als Desktop-Alternative gibt es unter anderem GNOME 3.10.
    vergrößern 1436x1047
    screenshot: andreas proschofsky / derstandard.at

    Als Desktop-Alternative gibt es unter anderem GNOME 3.10.

  • Eines der Highlights der aktuellen Desktopversion ist das einheitliche User-Menü.
    grafik: opensuse

    Eines der Highlights der aktuellen Desktopversion ist das einheitliche User-Menü.

  • openSUSE liefert den GNOME mittlerweile ohne eigene Anpassungen aus. Das GNOME Tweak Tool für Feineinstellungen wandert aber fix auf den Datenträger.
    vergrößern 1280x960
    screenshot: andreas proschofsky / derstandard.at

    openSUSE liefert den GNOME mittlerweile ohne eigene Anpassungen aus. Das GNOME Tweak Tool für Feineinstellungen wandert aber fix auf den Datenträger.

Sehr guter KDE 4.11 und solider GNOME 3.10 stehen als Desktop zur Wahl - Fokus auf Stabilität, drei Jahre langer Support

Fast 20 Jahre ist es bereits her, da wurde die erste Version von SUSE Linux veröffentlicht. Seitdem war das Fortkommen des Projekts von einem gewissen Auf und Ab gekennzeichnet, immer blieb SUSE aber eine der bestunterstützten Distributionen im Linux-Umfeld. Höhepunkt der wechselvollen Geschichte war wohl die Übernahme durch Novell, dessen Ende zwischenzeitlich aber wieder eine neue Phase der Unabhängigkeit eingeläutet hat.

openSUSE 13.1

Während sich SUSE Linux heutzutage - durchaus erfolgreich - vornehmlich um den Enterprisebereich kümmert, gibt es mit openSUSE seit 2005 ein Community-Projekt, in dem die Basis der Entwicklung offen geführt wird. Alle acht Monate wird dabei eine neue Version der Distribution veröffentlicht, in Form von openSUSE 13.1 ist es jetzt wieder einmal soweit.

KDE

Nach Jahren der von Novell verordneten Unabhängigkeit in Desktopfragen steht openSUSE mittlerweile wieder zur Wahl von KDE als Default-Lösung, entsprechend ist die entsprechende Live-CD auch die erste Wahl bei den Download-Varianten. Alternativ ist allerdings auch eine Live-CD mit GNOME sowie eine umfangreiche DVD-Ausgabe enthalten, bei der dann auch andere Desktops wie LXDE oder Xfce ausgewählt werden können - und überhaupt gleich die zu installierende Software bis ins Detail festgelegt werden kann.

Installation

Der Installer von openSUSE ist einer der besten im Linux-Umfeld. Ähnlich wie bei Ubuntu sind alle notwendigen Schritte mit ein paar Klicks erledigt. Wer will, kann aber auch zahlreiche Feinanpassungen manuell vornehmen, ein eigener Überblicksbildschirm versammelt alles Relevante.

btrfs

Wirklich große Neuerungen gibt es in diesem Bereich zwar nicht zu berichten, auffällig ist aber, dass das "Next Generation Dateisystem" btrfs weiterhin nur zweite Wahl ist. Trotzdem betont das openSUSE-Projekt, dass man btrfs nun als stabil ansieht, entsprechend einfach kann es über einen Klick aktiviert werden. Nach der - äußerst flotten - Installation folgt der Reboot und hier wiederum eine Konfigurationsphase, die allerdings ganz ohne Interaktion der NutzerInnen auskommt.

Desktop

Den Default-Desktop gibt wie erwähnt KDE ab, im konkreten Fall handelt es sich um die Version 4.11.2. Angesichts dessen, dass das KDE-Projekt gerade im Hintergrund an größeren Umbauten arbeitet - mit dem Ziel der auf Qt5 basierenden KDE Frameworks 5 - halten sich die Neuerungen im engen Rahmen, Wartung und Feinschliff heißt also das derzeitige Motto.

Besser

Und doch: Im Vergleich zur letzten openSUSE-Ausgabe hat sich dann doch so manche Verbesserung eingeschlichen, die dem Desktop-Alltag gut tut. Immer erfreulich sind Performanceverbesserungen, wie sie die aktuelle Ausgabe des Fenstermanagers KWin bietet. Dazu kommt ein neues Tool zur Bildschirmeinrichtung: KScreen übernimmt die diesbezüglichen Agenden von KRandr, und konzentriert sich dabei vor allem auf eine vereinfachte Nutzung. Einstellungen lassen sich per Drag & Drop anpassen, einzelne Setups für externe Monitore oder Beamer merkt sich der Desktop jetzt selbsttätig.

Widgets

Das Power Management Applet kann nun korrekt mit mehreren Akkus umgehen und hintergrundbeleuchtete Tastaturen regeln. Es gibt ein neues Plasma Widget für die Netzwerkeinstellungen (nm-plasma), dieses ist aus Stabilitätsgründen derzeit aber noch nicht vorinstalliert. Ein kleiner Kritikpunkt am Panel: Ein Teil der Applets sind bereits auf QtQuick / QML portiert worden, aber eben nicht alle. Und dies hat eine gewisse Inkonsistenz im visuellen Auftritt zur Folge hat.

Softwareauswahl

Die Softwareausstattung bietet zunächst die gewohnten Highlights aus dem KDE-Umfeld. Dazu gehört die Musikverwaltung Amarok, die in der Version 2.8 nun mit einem Audio-Analyse-Applet sowie verbessertem MTP-Support zur Einbindung von Android-Geräten aufwarten kann. Digikam 3.5 und Krita 2.7.4 dürfen natürlich ebenso wenig fehlen wie die aktuelle Ausgaben der PIM-Lösung Kontact. Dessen Mail-Komponente hat ein sehr nützliches "Send Later"-Feature spendiert bekommen. Und der schon bisher sehr mächtige Editor Kate erfreut sich erweiterter Unterstützung für eine Reihe von Programmiersprachen wie Python 2 und 3, Javascript mit JQuery oder auch Django und XML.

Firefox und Co.

Als Browser kommt einmal mehr Firefox zum Einsatz, zum Start weg ist die Version 25 installiert. Alternativ dazu steht der Chromium 31 zur Wahl, beide werden sie laufend über das Updatesystem des Desktops aktuell gehalten. Als Office-Lösung ist LibreOffice 4.1.2.3 integriert. Dazu eine kleine Anmerkung: Bis vor kurzem stellte SUSE eines der größten Teams für die LibreOffice-Entwicklung, dies hat sich allerdings mittlerweile praktisch geschlossen in Richtung des kleinen Softwareherstellers Collabora verabschiedet. Negative Auswirkungen durch diesen Schritt sind bisher jedoch nicht zu bemerken.

Qt

Die Basis von KDE 4.11 bildet Qt 4.8, alternativ dazu steht aber auch schon die Version 5.1.1 des C++-Frameworks zur Wahl. Dies ist vor allem für EntwicklerInnen nützlich, die schon jetzt ihre Programme auf den Sprung zur nächsten Desktopgeneration vorbereiten wollen.

GNOME

Auch wenn GNOME bei openSUSE nur die zweite Geige spielt, so ist dieser Abstand doch nur gering. Gibt es doch mit GNOME 3.10.2 auch eine aktuelle, und sehr gut gepflegte Desktop-Alternative im Angebot. Die Veränderungen im Vergleich zu openSUSE 12.3 sind hier deutlich umfangreicher als bei KDE. Dies liegt einerseits daran, dass bei GNOME weiterhin sehr aktiv an den grundlegenden Konzepten des Desktops gefeilt wird, andererseits aber auch an dem Umstand, dass gleich der Sprung von GNOME 3.6 auf 3.10 erfolgt ist. Aufgrund des openSUSE-Rhythmus sind also gleich zwei Desktop-Updates eingeflossen.

Platzsparend

Zu den Highlights gehört dabei die Einführung eines einheitlichen User-Menüs, sowie der "Header Bars", die eine Art Kombination aus Titelzeile und Navigation darstellen, und damit einiges an Platz sparen. Auch gibt es erstmals bei openSUSE den "Classic Mode" mit einem GNOME2-ähnlichen Aufbau als Alternative. Dieser muss allerdings erst nachträglich installiert werden, von Haus aus konzentriert sich die Distribution ganz auf die GNOME3-Umgebung. Dies übrigens mittlerweile ohne eigene Modifikationen vorzunehmen. Dafür wird gleich das GNOME Tweak Tool mitgeliefert mit dem zahlreiche sonst versteckte Desktopeinstellungen angepasst werden können.

Umfangreich

Während sich der KDE bei der Default-Softwareausstattung mittlerweile deutlich zurückgenommen hat, kann dies über die GNOME-Variante leider nicht behauptet werden. Weiterhin wird hier viel mitgeliefert, das nicht notwendigerweise von Haus aus auf den Datenträger wandern sollte. So gibt es neben Rhythmbox nun auch GNOME Music und somit gleich zwei Musikverwaltungen. Für Synchronisierungs- und Backup-Aufgaben werden sowohl Deja Dup als auch Grsync mitgeliefert. Auch der RSS-Reader Liferea müsste jetzt nicht unbedingt in einer Default-Installation enthalten sein.

Schrift

Für alle Desktops gilt, dass die Schriftendarstellung dank dem Wechsel auf Freetype 2.5 verbessert wurde. Zudem können sowohl KDE als auch GNOME mit den Anfängen der Unterstützung des X.org-Nachfolgers Wayland aufwarten. Gerade für Linux-Neulinge ist das zentrale Administrations-Tool YaST eine echter Vorteil, kann hier doch über ein grafisches Interface so ziemlich alles angepasst werden, was ein Linux-System so hergibt.

YaST

Für openSUSE 13.1 wurde der Backend-Code von YaST vollständig neu "geschrieben". Bislang war dieser in einer eigenen Sprache namens YCP gehalten, mittels eigens entwickelter Tools wurde dieser jetzt in Ruby umgewandelt, was die weitere Wartung deutlich vereinfachen sollte. Zumal die ursprünglichen EntwicklerInnen von YCP längst nicht mehr bei SUSE tätig sind.

Ausgemistet

Von all dem merken die NutzerInnen wenig, die Performance soll in etwa gleich geblieben sein, lediglich der Speicherverbrauch ist ein - kleines - Stück höher. Parallel dazu wurde auch sonst beim YaST ausgemistet und so manches nicht mehr aktuelle Modul entfernt, etwa für Mauseinstellungen oder Power Management. Beides wird mittlerweile besser von den Desktops selbst abgedeckt.

Logs

Für die Systemlogs ist nun journald zuständig, das einen Bestandteil des Bootsystems Systemd bildet. Dort ist auch udev mittlerweile enthalten, das wiederum jetzt mit eindeutiger Benennung von Geräteschnittstellen - etwa für den Netzwerkbereich - aufwarten kann.

Kernel

Der Linux Kernel ist in der beinahe aktuellen Version 3.11.6 enthalten, als Highlight streicht openSUSE dabei die neue "Page Reclaim" -Funktion heraus. Durch diese geht die Speicherverwaltung offensiver vor als bisher, woraus wiederum eine generell bessere Systemleistung resultieren soll. Deutliche Fortschritt gibt es für openSUSE im Cloud-Einsatz durch die Aufnahme von OpenStack "Havana", das rund 400 neue Features versammelt. Dazu gehören etwa ein globaler Cluster-Support aber auch eine gesteigerte Disk-Performance.

Basissystem

Erstellt wurden all die Binärpaketet mit der GCC 4.8, an der glibc wurden spezifische Optimierungen für 32-Bit-Systeme vorgenommen. Der Datei- und Druckserver Samba 4.1 kann mit besserem Windows-Domain-Support aufwarten. In Fragen Virtualisierung stehen KVM 1.6 und Xen 4.3 zur Wahl.

ARM

Deutlich aufgewertet wurde die Unterstützung von Systemen mit ARM-Prozessoren, auch wenn der 64-Bit-Support weiterhin als experimentell angesehen wird. Erstmals gibt es eine eigene openSUSE-Variante für den Mini-Rechner Raspberry Pi, auch die Unterstützung für Googles Chromebooks wurde ausgebaut.

Support

Mit dem auf zehn Jahre ausgelegten Support der Enterprise-Produkte von SUSE kann die Community-Varianten der Distribution zwar nicht aufwarten. Zumindest soll openSUSE 13.1 aber drei Jahre lang mit Updates versorgt werden, womit sie eine jener mit dem Attribut "Evergreen" versehenen Versionen ist, die über das übliche 18-monatige Updateversprechen hinausgeht. Und dies macht sich auch in der Distribution selbst bemerkbar.

Fazit

Für openSUSE 13.1 hat das Projekt den Fokus stark auf ein stabiles und möglichst fehlerfreies System gelegt. Die ganz großen sichtbaren Veränderungen fehlen - vor allem für KDE-NutzerInnen - zwar, und doch kulminieren die Arbeiten der letzten Monate und die versammelten Softwareupdates in eine sehr gut Distribution. Und zwar eine, die angesichts mittlerweile populärer gewordener Zusammenstellungen wie Ubuntu oder Linux Mint eigentlich weit unter ihrem Wert geschlagen wird. Insofern könnte ein aktueller Blick auf die altehrwürdige Distribution auch nicht schaden.

Einstieg

Zudem ist openSUSE 13.1 mit seiner Wahl zwischen einem ausgereiften KDE und dem aktuellen GNOME auch eine sehr interessante Wahl für Linux-EinsteigerInnen. Dazu trägt bei, dass es die einzige der" großen" Distributionen ist, die auch als Box käuflich erworben werden kann, komplett mit einem 350-seitigen Handbuch und einer Doppel-DVD, die 32- und 64-Bit-Version enthält. (Andreas Proschofsky, derStandard.at, 19.11.13)

Share if you care
Posting 1 bis 25 von 129
1 2 3 4

Ich bekomme es einfach nicht hin, OpenSuse auf meinem MacBook 5,3 (late-2009) zum Laufen zu bringen. Habe zwei ganze Tage lang versucht, den Bootloader auf die neue Partition zu schreiben und trotzdem jedes Mal "no OS found". Zum Schluss mühsam mein MBR wieder repariert. Hat zufällig jemand Tipps für mich?

Hab jetzt kürzlich ein opensuse auf einem 2-3 jahre alten sony vaio installiert.

alles hat ohne gefrickel oob funktioniert, wlan, sound, heller/leiser, ... grafik sowieso.
monieren muss ich nur, dass ein umstieg von thunderbird auf kmail ziemlich arbyte macht, was die mail importiererei und sortiererei betrifft. ... aber sonst klasse!

Da das Ubuntu auf meinem 2. PC rumgezickt hat , habe ich mir openSUSE 13.1 (nicht zuletzt wegen ihres Artikels) installiert. Also ich finde, man muss etwas mehr konfigurieren bis es so läuft wie man es will, dann scheint es aber sehr gut zu laufen. Die Paketverwaltung unter den Ubuntus + Debians scheint etwas schneller zu sein, aber dies kann auch Einbildung sein, da ich meist mit apt-get zu tun habe. Der cpu%-wert ist auch höher als ich in gewohnt bin. Aber alles in allem, ist das neue openSUSE zu empfehelm. Einem Linuxanfänger würde ich aber lieber zu ein Ubunturaten. Dake für den Artikel.

MFG
Lukulus

zypper dup von 12.3 -> 13.1

hat relative problemlos funktioniert von einem system, das kaum angepasst wurde. nur die fehlenden nvidia treiber für 13.1 sind eine pein.
bei sauerbraten bring ich auf einer gt430 mit 2gb grad mal heisse 4 frames zamm.
also wirklich, des geht besser.
aber die proprietären treiber sollen ja diese woche noch kommen. ...
hoffen wir mal.

Das mit den nvidia treibern hat doch länger gedauert.
nun sind sie aber glaub ich seit fast einer woche endlich gelandet.
allerdings obacht: offensichtlich passt was beim 32bit paket nicht ganz, es wird nicht der richtige kernel erkannt und daher ein falsches modul geladen. ich hab dann die beiden pakete (treiber + kernelmodul) manuell ausgewählt, das funktioniert. (wenn man weiss, welchen kernel man hat -> uname -r). ;)
wegen dieser unstimmigkeit gibt's bei mir einen punkt abzug.
performance ist aber nun auch auf grottiger hardware durchaus zufriedenstellend zum arbyten. (sauerbraten ist allerdings mit 18fps unspielbar ... auf 8 jahre alter billig-hardware).

Ubuntu ist promlemloser zu installieren und daher Anfängern zu empfehlen

Angeregt durch den exzellenten Artikel (ein Dank dem Autor) habe ich an einem älteren Rechner mit nvidia 7xxx - Karte wieder einmal einen Distro-Installations-Test gestartet.

1. Mein erklärter Favorit wäre Debian Jessie: Net-Install von Original Debian Testing Gnome3: alles OK, bis auf Grafik-Karte, habe nach Stunden aufgegeben

2. Mint Cinnamon Debian (auch ein Testing): Dauerabsturz des Installers meist im letzten Viertel der Installation:(

3. Fedora 19: bis auf Nvidia-Treiber-Installation alles ok ;(

4. Opensuse 13.1 (wie Fedora)

5. Mint 13 (Ubuntu based): alles ok, der Nvidia-Treiber installiert sich fast von selber.

Daher empfiehlt sich in der Produktionsumgebung Mint oder Ubuntu. Ubuntu hat aber den besseren Support als Mint.

ich hatte beim upgrade von opensuse 12.3 auf 13.1 auch probleme mit nvidia. das liegt daran, dass die proprietären nvidia treiber für 13.1 noch nicht fertig sind.
der wechsel von propi auf nouveau während des upgrades ist natürlich nicht gerade enduser freundlich, und nouveau ist auch von der performance zumindest mit meiner gt430 einfach nur schrecklich. aber zum arbeiten langts und die treiber sollen ja noch diese woche kommen.
beim install sollte es aber keine gröberen probleme geben, da würde ja normalerweise einfach gleich nouveau genommen ... mit besagten performance einbussen.
die lmde hab ich auch mal getestet, ich mochte sie nicht. dabei ist das 'normale' mint relativ endkundenfreundlich. ...

Na ja, irgenwie blöd, dass man einen Release heraus gibt ohne davor die Sache mit den Nvidia-Treibern zu regeln. Nvidia-Grafik-Karten sind ja nicht die totalen Exoten. Für jemanden wie mich, der nach der Installation kein unnötiges Gefrickel haben möchte, ist das ein Killer-Kriterium. Bei Ubuntu läuft das ziemlich rund. Die hatten, glaube ich, diese Probleme bei 12.04 in irgendeinem Beta-Release. Zum Final lief die Sache. Schade! Hätte gerne auf Suse gewechselt.

bitte bei nvidia beschweren. ;)
oder um Linus Torvalds zu zitieren 'F*** you, nvidia' ;)

Läuft ATI besser? Keine Probleme gab es jemals mit Intel-on-Board. Läuft nicht aufregend aber immer besser als jeder NVIDIA-Nouveau-Treiber.

Großes Danke demStandard und Proschovsky für die immer wieder interessanten Linux-Artikel!

“ Und dies hat eine gewisse Inkonsistenz im visuellen Auftritt zur Folge hat.“

Hat es hat? ;o)

Aber ernsthaft: sieht ja so aus, als müsste ich wieder mal einen Blick drauf werfen.
SuSE war seinerzeit meine erste Linux-Distribution (1995? Jedenfalls noch auf Disketten! ;o), habe es aber mit der Übernahme durch Novell aufgegeben, das ist auch schon wieder ca. zehn Jahre her...

Lenovo Thinkpad 530w

mit Opensuse 13.1 Gnome 64Bit!Alles funktioniert out of teh box:)

Kein Netzwerk in meiner VM hat sich das ausprobieren für mich schon wieder erledigt

Bei OpenSUSE wird standardmäßig ifup verwendet. Dachte zuerst auch das es ein Treiber Problem ist aber es liegt einfach an dem komischen Netzwerkmanager.
So kannst du es ändern:
Yast aufrufen > Netzwerkeinstllungen > Globale Optionen und den Haken bei Benutzergesteuert mithilfe von NetworkManager machen

grafikkartenunterstützung

was mir bei dem artikel fehlt, ist die möglichkeit einen proprietären treiber für die grafikkarte zu benutzen (va. für steam gamer wichtig!). ich habs mit meiner amd- karte ausprobiert und kann nur davon abraten von 12.3 auf 13.1 umzusteigen, catalyst13.4, funktioniert derzeit nur mit 12.3 nicht aber mit 13.1....das heißt erst mal abwarten, wenn man gern mal zockt (keine ahnung wies mit ner nvidia läuft)...wer ebenfalls amd hat, immer wieder unter http://www.sebastian-siebert.de/ nachschaun, der sebastian leistet da gute arbeit!

AMD Catalyst 13.11 Beta V6 ist übrigens jetzt draußen, ich hab kein einziges problem mehr.

ja? ich habe eine drei-monitor lösung, und es wär total toll, wenn mir catalyst nicht mehr jedes mal den x11 abschiessen täte, wenn ich ein terminal fenster grössen-verändere ... ;)

ich hab die distri auf dem notebook (mit radeon karte) upgegradet, treiber funktionieren. am desktop mit neu aufsetzen leider fehlanzeige...

und siebert ist ein gott, und die beta die er gestern veröffentlicht hat scheint eh schon 99% stable zu sein

SUSE 6.1 war das erste Linux das ich getestet habe. Mir hats immer besser gefallen als Ubuntu. Leider ist mit Novell das SUSE (openSUSE) Linux etwas zurückgefallen. Da bin ich dann auf Ubuntu umgestiegen. Ich hoffe das sie sich wieder nach oben arbeiten. Laut www.distrowatch.com sind sie ja nur mehr auf Platz 7.

in der reihung des letzten monats auf platz 2:
http://distrowatch.com/dwres.php... popularity

ASCII

Mir gefällt der ASCII-Desktop auf Bild 3 am besten. :-)

SuSE

so habs installiert und funzt alles out off the Box sogar auf meinem Notebook die Helligkeitsregelung und das gewonnene Ipad, in 12.3 hatte ich schwertste probleme damit !

forever SuSE, Have a lot of Fun

APO, wann kommt dein Jolla Review?

Dann wenn es was zu reviewen gibt ?

Posting 1 bis 25 von 129
1 2 3 4

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.