Gegenwärtige Vergangenheit

16. November 2013, 17:00
56 Postings

"Geschichte ist die Schlacht um Erinnerung", sagte mein Onkel beim Erntedankfest seufzend - wie wahr! Ein Bericht von einer Reise in meine vermeintliche Heimat Südkorea. Von Anna Kim

Es sollte eine Reise ins Gewisse sein, und doch war es eine Reise ins Ungewisse - in meine vermeintliche Heimat Südkorea. Und kaum war ich einen Tag in der Stadt der Labyrinthe und schiefen Bordsteinkanten, als ich mich einem Wolkenkratzer näherte, das in koreanischen Buchstaben das deutsche Wort "Heimat", im letzten Stockwerk zwischen den Fenstern trug.

Wie frech, mir meine Gefühle diktieren zu wollen, dachte ich, während ich bei Rot über die Straße ging und einem hölzernen Karren, geschoben von einem nicht einmal halb so großen Mann, auswich. Schon als ich mich in Helsinki dem Flugsteig genähert hatte, hatte sich die dunkle Vorahnung angeschlichen, dass ich einer anhaltenden Verwirrung ausgesetzt sein würde, weil Korea ein abstrakter Ort für mich ist, voll von Absurditäten.

Die erste begegnete mir im Flugzeug von Helsinki nach Incheon. Auf der Titelseite der Korea Times, einer englischsprachigen Tageszeitung, die im November 1950 gegründet worden war, also vier Monate nach Beginn des Koreakriegs, stand über einem großen Foto Lee Seok-kis, eines Abgeordneten der United Progressive Party, in der Zeitung als "far left" beschrieben, dass er verhaftet werden solle.

Der Vorwurf gegen ihn war Hochverrat. Er habe als einer von zehn den Plan ausgeheckt, die derzeitige Regierung bei einem nord-koreanischen Angriff zu stürzen, indem sie einen wichtigen Teil der Infrastruktur in Südkorea (vor allem das gesamte Internet) in die Luft jagen wollten. Am 12. Mai dieses Jahres habe Lee während eines Treffens seiner geheimen Revolutionary Organization gewarnt, dass es zu einem Krieg kommen werde.

Dieser Artikel machte mich stutzig; gerade Monate zuvor hatte ich mich durch die Berichte der Truth and Reconciliation Commission aus dem Jahr 2009 gearbeitet, in denen die verifizierten Menschenrechtsverletzungen oder, ganz allgemein, Menschenverletzungen (Folter) und -tötungen der vergangenen Jahrzehnte seit der japanischen Kolonialzeit aufgelistet sind. Während ich die Berichte las, wurde es immer deutlicher, dass beide Koreas die jeweils andere Hälfte als Sündenbock nutzten, und um sich politischer Gegner zu entledigen, die praktischste Ausrede der Welt.

Park Jung-hee, der dem Autokraten Rhee Syng-man folgte, indem er sich mithilfe des Militärs an die Macht putschte, benutzte die Ausrede der kommunistischen Bedrohung, um sich an der Macht zu halten, ebenso wie sein Vorgänger Rhee und sein Nachfolger Chun Doo-hwan, genau wie er ein Diktator.

Park erklärte zweimal während seiner achtzehnjährigen Diktatur, es gebe eine People's Revolutionary Party, die danach trachte, die Regierung zu stürzen. Das erste Mal ließ sich sein Regime das Märchen 1965 einfallen, das zweite Mal 1974, beide Male unterstützt vom koreanischen Geheimdienst, der die Namen der Unschuldigen zusammenstellte, deren Verhaftung vornahm und deren Folter. Das erste Mal regte sich noch Widerstand in der Öffentlichkeit, und die Richter weigerten sich, die Inhaftierten zu verurteilen: Die Beweislast sei zu gering. Das zweite Mal, fast zehn Jahre später, hatte sich die Lage geändert, die Diktatur hatte ihren Repressionsgrad hinaufgeschraubt, und die acht Männer, die als Köpfe der auferstandenen People's Revolutionary Party hingestellt wurden, wurden hingerichtet, bereits zwanzig Stunden nach Verkündung des Todesurteils.

Mich interessiert dieser Fall sehr, und um mehr über ihn zu erfahren, bin ich im Bezirk Junggok unterwegs, etwa eine halbe U-Bahn-Stunde vom Zentrum entfernt. Das Erste, was mir auffällt, ist, wie koreanisch hier alles ist im Vergleich zum Stadtzentrum, wo alle Schilder mindestens zweisprachig sind, Koreanisch und Englisch, und die U-Bahn-Ansagen viersprachig: Koreanisch, Japanisch, Chinesisch und Englisch. Hier scheint es nicht notwendig zu sein, Fremde zu beeindrucken, es gibt keine glitzernden, blinkenden Lichter, und auch die Cafés ohne englische Namen sind weitgehend keine Espresso-Buden, sondern Eingangsbereiche von Mini-Märkten. Die Gehsteige sind schmal und bucklig, schmäler und buckliger als im Zentrum, die Häuser kleiner, die meisten zweistöckig, nur an der achtspurigen Straße stehen die achtstöckigen Gebäude. Die Anzugmenschen fehlen, und auch die Schuhe verlieren, proportional zur Höhe der Häuser, an Absatz: Hier trägt man flach. Während ich etwas verwundert die Klingel betätige, übe ich den Satz, ich heiße Anna Kim, ich habe einen Termin mit Pater Sinnott, ein Versuch, mir den angeblich nordkoreanischen Akzent abzutrainieren.

Niemand meldet sich. Dann sehe ich die Überwachungskamera über dem Haustor, man hat mich bereits im Visier, es summt, ich trete ein. Eine kleine, sehr junge Frau kommt aus dem Sekretariat. Sie sieht aus wie die typische koreanische Studentin, loses T-Shirt, Hotpants, gerüschte Socken. Ich sage, ich habe eine Verabredung mit jin sinbunim, Pater James Sinnott. Sie sieht nicht auf, murmelt nur, warten Sie hier, und deutet auf einen Raum, den ich für das Wohnzimmer halte. Fauteuils stehen hier, ein großer schwarzer Couchtisch und Bücherregale mit verschiedenen Bibel-Ausgaben.

James Sinnott ist ursprünglich aus New York. Heute 83 Jahre alt, kam er als 31-Jähriger 1960 in ein Land, in dem es nichts gab und in dem nichts passierte, um aus dem Nichts ein Etwas zu machen, sagt er, es gab nur eine Fabrik, die Arbeitslosigkeit war schrecklich hoch, große Teile der Bevölkerung verhungerten, und viele Flüchtlinge aus dem Norden hatten sich in Baracken im Süden angesiedelt, besonders in Incheon, für das er zuständig war. Gemeinsam mit der Bevölkerung begann er, Reisfelder anzulegen und zu bebauen, und sie errichteten auch ein Hospital. Erst in den späten 1960er-Jahren begann sich die Situation im ganzen Land zu verbessern, so sehr, dass man dies das Wunder am Han-Fluss nennen sollte. Das Wort Wunder ist allerdings irreführend; der wirtschaftliche Aufschwung kam durch die Ausbeutung der Arbeiter zustande, die, zum Teil erst 14 Jahre alt, von acht Uhr morgens bis zehn Uhr nachts in kleinen Räumen ohne Fenster, ohne Belüftung, mit nur drei Klopausen und einer Mittagspause arbeiten mussten, sieben Tage die Woche. Das Wunder kam auch zustande, weil koreanische Arbeitskräfte ins Ausland geschickt wurden, u. a. als Bergleute und Krankenschwestern nach Deutschland. Als Kind hörte ich von ihnen, vor allem von den Bergleuten, von jenen, die in Korea Studenten gewesen waren, Musikwissenschafter, Germanisten; ich hörte wilde Geschichten über gefälschte Dokumente, deren Legalität mit einem aus einer Kartoffel geschnitzten Stempel garantiert wurde. Ich wunderte mich damals nicht, dass diese Studenten so arbeitslos gewesen waren, dass sie ins Ausland gingen; heute macht es mich stutzig, da es zu dieser Zeit noch keinen Akademikerüberschuss gab. Vielleicht waren es ehemalige politische Aktivisten, die, einmal geschnappt, von allen Stellen im öffentlichen Dienst ausgeschlossen wurden. Auch die meisten größeren Firmen, die darauf angewiesen waren, dass ihnen die Regierung wohlgesinnt war, hätten niemals einen Regierungsgegner angestellt - Bergarbeit war in dieser Situation möglicherweise die einzige Lösung.

Dieser Menschen-Export (auch als Soldaten nach Vietnam) reduzierte die Arbeitslosenquote und garantierte Devisen. Doch mit der ersten Ölkrise 1973 und der Reduktion der amerikanischen Hilfsgelder kam das Wunder ins Stocken, und die Verfassungsänderung, die Park Jung-hee totale Macht garantieren sollte, war für die Mehrheit der Bevölkerung zu viel. Die Atmosphäre war unerträglich, sagt Sinnott, als Koreaner musste man sehr vorsichtig sein, wem man was mitteilte, jede auch nur kleinste Kritik am Park-Regime endete in einer Verhaftung, die Agenten waren überall. Nur sie, die Ausländer, seien davor geschützt gewesen, nicht vor der Bespitzelung, nein, auch ihre Telefone seien abgehört worden, wenn es in der Leitung leise geknackst habe, hätten sie gewusst, nun lauscht man mit, aber das Park-Regime wagte es nicht, sie in Gewahrsam zu nehmen und zu foltern, wie die Koreaner, die in der Widerstandsbewegung tätig waren und Demonstrationen organisierten; als Amerikaner seien sie unantastbar gewesen, der südkoreanische Staat faktisch finanziell abhängig vom amerikanischen.

Die eigene Bevölkerung jedoch, so James Sinnott, sei gnadenloser Verfolgung ausgesetzt gewesen, ständig abgehört. Das können Sie sich nicht vorstellen, wie schlimm es damals war, sagt er, und es sei schlimmer geworden: Mit jedem Jahr, das Park im Amt geblieben sei, habe sich die Lage verschlechtert, Meinungsfreiheit, freie Wahlen, Versammlungsfreiheit, all dies Fremdwörter. Man habe sich nur flüsternd unterhalten können, und selbst das nur bedingt, denn zu viel Gewispere sei verdächtig gewesen. Im April 1974, mehr als unzufrieden mit der Situation, organisierten Studenten Demonstrationen im ganzen Land. Daraufhin rief Park das Kriegsrecht aus, indem er erklärte, Nordkorea bedrohe den Süden: Nordkoreanische Agenten hätten die Studentenreihen infiltriert und die Demonstrationen organisiert. Tausende wurden verhaftet, 23 als Anstifter identifiziert und acht von den 23 ein Jahr später hingerichtet, bereits wenige Stunden nach der Urteilsverkündung.

Den Ehefrauen dieser acht Männer (darunter ein Japanisch-Lehrer, ein Bierbrauer und ein Bienenzüchter) kam niemand zu Hilfe, die Journalisten wollten nichts mit ihnen zu tun haben, auch die Anwälte halfen nicht. Kommunisten-Frauen und Kommunisten-Kinder waren eine Schande im Südkorea der Siebzigerjahre, sagt Jim Sinnott, und heute, frage ich, ist es heute anders? Sinnott antwortet mit einem vagen Lächeln. Die Kommission sei unter der Präsidentschaft des ehemaligen Menschenrechtsanwalts Roh Moo-hyun ins Leben gerufen worden. Damals wurden Bemühungen unternommen, um solche Justizirrtümer zu korrigieren und die Angeklagten zu rehabilitieren, also ihnen den Status zuzugestehen, den sie verdienen: den der Opfer. Als der Konservative Lee Myung-bak die Präsidentschaft 2008 übernahm, wurde das Budget der Kommission dermaßen gekürzt, dass diese ihre Arbeit nicht mehr beenden konnte. Die ausgehobenen Gräber wurden nur mit Planen abgedeckt, die Leichen sind noch immer nicht identifiziert.

Ortswechsel, ich bin nun im Stadtzentrum, inmitten der Wolkenkratzer und ihren Spiegelfenstern, geschichtslos scheinen sie, und verglichen mit der Geschichte, die der Ort eigentlich besitzt, sind sie es: Sie sind aus Stahl, Zement und Glas, die meisten von ihnen nicht älter als zwanzig Jahre. Ist das jene Phase der Geschichte Südkoreas, die als respektabel, somit als präsentabel gilt? Das Zentrum Seouls ist ein Ort, an dem bewusst an der Gestaltung von Erinnerung gearbeitet wurde. Alle Spuren der japanischen Kolonialherrschaft sind verschwunden, die Straßenbahnen, das japanische Verwaltungsgebäude. In Seoul scheint man sich nicht damit zufriedenzugeben, dass Geschichte stattfand, man weiß auch genau, dass diese letztlich Manipulation der Erinnerung ist: Das, was zählt, ist die Geschichtsschreibung. Ist das War Memorial Museum als ein solcher Versuch zu verstehen? Es macht aus Autokraten und Diktatoren verdienstvolle Präsidenten.

Eine weitere Absurdität: Chun Doo-hwan, der während seiner diktatorischen Amtszeit für das Massaker in Gwangju verantwortlich war, ist mein Nachbar, jeden Tag sehe ich seine schwarze Limousine vor seinem Haus parken und denke, anscheinend ist er zu Hause. Er war ursprünglich zum Tode verurteilt, wurde aber begnadigt und nach nur drei Jahren im Gefängnis in eine Villa entlassen, Hausarrest. Zufall? Die Tochter seines Mentors Park Jung-hee, Park Geun-hye, ist die amtierende Präsidentin. Ich fühle mich von Diktatoren umzingelt, sage ich Sung-soo Kim, er lacht und meint, wenig trostreich: Ja, so ist es. Wir sind im zehnten Stock, und durch das Fenster fällt das Licht des späten Nachmittags, es ist noch immer dunstig, aber ich bin versucht, es golden zu nennen.

Ich bat Sung-soo Kim als ehemaliges Kommissionsmitglied um ein Gespräch, denn ich war bei meinen Recherchen über die Nachricht gestolpert, die englische Version des Berichts der Kommission sei vom Netz genommen und deren Veröffentlichung in Buchform untersagt worden. Als Grund wurde vom neuen Kommissionsdirektor (ernannt vom damals neu gewählten Präsidenten Lee) die mindere Qualität der Übersetzung angegeben. Ich hatte den Bericht schon gelesen gehabt und mich nicht an der Qualität der Übersetzung gestört. Überrascht war ich allerdings nicht, denn die Kommission widersprach der Version der koreanischen Geschichtsschreibung, die die Massaker während des Koreakriegs bisher den nordkoreanischen Truppen zugeschrieben hatte. Schon als Kind hörte ich von den Gräueltaten der bbalgaengi, der Rotlinge, wie die Kommunisten umgangssprachlich genannt werden. Dass dies nun den Guten angelastet wurde, konnte die Öffentlichkeit nur aufregen, zumal viele Täter in den Jahren, die folgten, bei den Säuberungsaktionen des Park- und Chun-Regimes zu Wiederholungstätern wurden - auch wenn es sich nicht um dieselben Personen handelte, so blieb es doch in der Familie.

Sung-soo Kim sagt, die Öffentlichkeit habe der Bericht überhaupt nicht interessiert. Aber der Bericht widerlege doch alles, was bisher gedacht wurde, widerspreche ich. Mein Namensvetter schüttelt den Kopf, die Öffentlichkeit habe sich für die Ergebnisse der Kommission nicht interessiert. Ob dies erkläre, wie die Tochter Park Jung-hees an die Macht kommen konnte, frage ich. Park gelte als Vater des modernen Südkorea, er sei sehr populär, und seine Tochter habe sehr von dessen Popularität profitiert, sagt Kim. Obwohl sie sich zu Beginn ihrer Präsidentschaft bei den Familien der acht "Revolutionäre" entschuldigt habe, sagt er, das Mandat der Kommission habe sie aber wie ihr Vorgänger und Parteigenosse Lee nicht erneuert.

Der Kalte Krieg sei hier noch lange nicht vorbei, als Kommunist beschimpft und ausgegrenzt zu werden habe auch heute noch Konsequenzen. Wenn man Verbesserungen fordere, soziale Unterstützung für alleinerziehende Mütter etwa, laufe man Gefahr, als Kommunist in Verruf zu geraten. Die Anschuldigungen gegen den Abgeordneten Lee, frage ich, könnten diese ebenfalls Fabrikationen des National Intelligence Service sein? Würde der NIS so weit gehen? Schon möglich, sagt Sung-soo Kim schulterzuckend, manche meinen, dass Park Geun-hye auf diese Weise versuchte, einen politischen Gegner loszuwerden. Andere meinen, der NIS versuche seine Reformierung und das damit drohende Ende der Überwachung der Zivilbevölkerung bei Kommunismus-Verdacht abzuwenden. Er habe die Informationen über Lee genau jetzt, da die Kürzung bevorstehe, eingesetzt, um die Anti-Kommunismus-Agenda nicht aufgeben zu müssen.

Der NIS stand schon vor der Wahl Park Geun-hye zur Seite, indem er die Social-Media-Plattform Twitter mit negativen Meldungen über ihre Kontrahenten und positiven über sie überschwemmte und ein Programm einrichtete, das diese automatisch weitertweetete. Der Direktor des NIS wird üblicherweise vom Präsidenten ausgewählt. Park hat sich bislang zu den Untersuchungen der Staatsanwaltschaft, die vor kurzem in dieser Sache angelaufen sind, nicht geäußert, ebenso hüllte sie sich in Schweigen, als die neuen Geschichtslehrbücher und deren die repressiven Maßnahmen der diktatorischen Regimes der 60er-, 70er- und 80er-Jahre (die nicht Regimes und schon gar nicht diktatorisch genannt werden) verharmlosende Kapitel veröffentlicht wurden. Auf die Protestkerzen, die in ganz Südkorea gegen die Bücher entzündet wurden, reagierte sie mit der Berufung eines Historikers in die staatliche Historikerkommission, der Rhee Syng-man mit Moses vergleicht - vielleicht war er es, der im War Memorial Museum die Erklärungsschilder schrieb? Dort ist nur von den "Präsidenten" Rhee und Park die Rede, die Verfassungsänderungen etwa, die beide vornahmen, um an der Macht zu bleiben, bleiben völlig unerwähnt. Geschichte ist die Schlacht um Erinnerung, sagte seufzend mein Onkel beim koreanischen Erntedankfest und rückte die Schwarzweißfotos meiner Großeltern zurecht - wie wahr. (Anna Kim, DER STANDARD, 16.11.2013)

Anna Kim, geboren 1977 in Daejeon, Südkorea, ist österreichische Schriftstellerin. Seit 1983 lebt sie, mit Unterbrechungen, in Wien. Zuletzt erschienen von ihr "Die gefrorene Zeit" (Literaturverlag Droschl, 2008), "Invasionen des Privaten" (Droschl, 2011) sowie "Anatomie einer Nacht" (Suhrkamp 2012).

  • "Ich hatte die dunkle Vorahnung, dass ich in Korea einer anhaltenden Verwirrung ausgesetzt sein würde": Anna Kim.
    foto: sven paustian / suhrkamp

    "Ich hatte die dunkle Vorahnung, dass ich in Korea einer anhaltenden Verwirrung ausgesetzt sein würde": Anna Kim.

Share if you care.