Indiens Marssonde nach Problemen wieder auf dem richtigen Weg

12. November 2013, 13:44
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Nach Schwierigkeiten bei der Brennstoff-Zufuhr erreichte "Mangalyaan" zunächst die anvisierte Erdumlaufbahn nicht

Neu-Delhi - Nicht ganz reibungslos verlief die erste Phase der indischen Mars-Mission "Mangalyaan" (derStandard.at berichtete). Der Versuch, die Sonde auf eine maximale Erdumlaufbahn von 100.000 Kilometern zu bringen, sei nach Angaben eines Sprechers der Indischen Weltraumforschungsorganisation (ISRO) zunächst missglückt: Bei der vierten Anhebung am Montag schaffte "Mangalyaan" es aufgrund von Brennstoff-Problemen nur von 71.623 auf 78.276 Kilometer. 

Mit einem Tag Verspätung gelang es schließlich am Dienstag doch noch, die geplante Erdumlaufbahn zu erreichen. Die Sonde kreise jetzt auf einer Höhe von maximal 118.642 Kilometer um die Erde, teilte die Indische Weltraumforschungsorganisation (ISRO) mit. 

Endgültige Abreise am 1. Dezember

Durch das Umkreisen soll die Sonde den nötigen Schwung für den Weg zum Mars holen. Eine weitere Anhebung ist am Wochenende geplant, ehe "Mangalyaan" die Erdumlaufbahn am 1. Dezember verlassen und zum Roten Planeten fliegen soll. (APA/red, derStandard.at, 12.11.2013)

  • Die 1.350 Kilogramm schwere indischen Mars-Sonde "Mangalyaan" soll die Atmosphäre und die Oberfläche des Roten Planeten studieren.
    illu.: isro

    Die 1.350 Kilogramm schwere indischen Mars-Sonde "Mangalyaan" soll die Atmosphäre und die Oberfläche des Roten Planeten studieren.

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