Steirisches Start-up Sunnybag lädt Handys in Solartaschen auf

10. November 2013, 16:54
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Über die Plattform Green Rocket wurden binnen drei Wochen 50.000 Euro eingesammelt

Die Grazer Crowdfunding-Plattform Green Rocket hat für ein Start-up innerhalb von drei Wochen 50.000 Euro aufgestellt. 46 Kleininvestoren steckten Geld in das steirische Unternehmen Sunnybag, das Umhängetaschen und Rücksäcke mit Solarpaneelen herstellt, um Smartphones oder Laptops aufzuladen. Der neueste Rucksack von Sunnybag habe die geplanten Verkaufszahlen binnen vier Wochen übertroffen, berichteten der Geschäftsführer von Green Rocket, Peter Garber, und Sunnybag-Gründer Stefan Ponsold am Sonntag.

Ab 250 Euro dabei

Auf der Plattform Green Rocket kann man sich ab 250 Euro in ausgewählte Projekten oder junge Firmen einkaufen. Die Anleger sind, via Genussschein, am Gewinn sowie am Unternehmenswert beteiligt und können so, wenn die Unternehmung abhebt, eine hohe Rendite erzielen. Finden sich am Beginn zu wenig Interessenten, wird das Projekt abgeblasen. Bei Green Rocket liegt die Schwelle bei 50.000 Euro.

Green Rocket konzentriert sich auf Unternehmen in den Bereichen Energie, Umwelt, Mobilität und Gesundheit. Pro Projekt können über die Plattform maximal 249.990 Euro eingesammelt werden.

Weitere Handelspartner

Sunnybag, an dem sich auch der Gründerfonds der staatlichen Förderbank aws beteiligt hat, will das Geld in die Gewinnung neuer Handelspartner in Österreich, Deutschland und der Schweiz stecken. Bis Monatsende werden die Steirer in allen heimischen MediaMarkt- und Saturn-Filialen vertreten sein, kündigte Garber an. Bisher gibt es die Rucksäcke und Taschen, die Sonnenlicht in elektrische Energie umwandeln, zum Beispiel bei Sport Eybl. Kostenpunkt: Rund 200 bis 389 Euro. (APA 10.11.2013)

  • Handys und Co in der Tasche aufladen.
    foto: sunnybag

    Handys und Co in der Tasche aufladen.

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