Fast jeder zweite ungarische Jude überlegte Auswanderung

76 Prozent der EU-weit befragten Juden finden, die Situation habe sich in den vergangenen Jahren verschlimmert

Beleidigungen, Diskriminierung, Belästigungen und körperliche Gewalt sind für Juden in der EU immer noch Teil ihres Alltags. Zu diesem Schluss kommt die Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA). Sie veröffentlichte am Freitag die ersten vergleichbaren Zahlen über die Erfahrungen der jüdischen Bevölkerung mit antisemitischer Belästigung innerhalb der EU. Dafür wurden 5847 Juden in jenen acht Ländern befragt, in denen nach Schätzungen etwa neunzig Prozent der jüdischen Bevölkerung der EU leben - Belgien, Deutschland, England, Frankreich, Italien, Lettland, Schweden und Ungarn.

Antisemitismus wird selten gemeldet

66 Prozent der Befragten halten Antisemitismus für ein großes Problem in ihrem Land, 76 Prozent finden, die Situation hat sich in den vergangenen fünf Jahren verschlechtert. 21 Prozent der Befragten haben in den zwölf Monaten vor der Erhebung antisemitische Vorfälle wie Beschimpfung, Belästigung oder körperliche Gewalt erlebt.

76 Prozent der Opfer haben die schwerwiegendsten Vorfälle weder der Polizei noch einer anderen Organisation gemeldet - vor allem weil sie annehmen, dadurch würde sich weder etwas ändern noch würde etwas passieren.

Große Länderunterschiede

Aufallend ist, dass es große Unterschiede gibt. So scheinen die Grundrechtsverletzungen in Ungarn und Frankreich massiver zu sein als in anderen Ländern. Das zeigt sich auch bei der Frage, ob in den vergangenen fünf Jahren in Erwägung gezogen wurde, das Land zu verlassen, weil man sich als Jude nicht sicher gefühlt hat. In Ungarn beantworten 48 Prozent diese Frage mit Ja, in Frankreich noch immer 46 Prozent. Auch im EU-Durchschnitt ist der Wert sehr hoch: Fast jeder Dritte (29 Prozent) gibt an, eine Übersiedelung angedacht zu haben.

Diskriminierung im Internet

Eine der größten Sorgen in fast allen untersuchten Staaten waren antisemitische Kommentare im Internet: Drei Viertel der Befragten halten Antisemitismus im Netz für ein Problem. Und fast drei Viertel (73 Prozent) gaben an, dass Antisemitimus im Internet während der vergangenen fünf Jahre zugenommen habe, vor allem in Frankreich (71 Prozent) und Ungarn (65 Prozent), in Deutschland waren es 40 Prozent. Das betrifft etwa beleidigende und verletzende Kommentare in Foren, auf Facebook oder auch per Mail.

"Besonders erschreckend ist, dass das Internet, das eigentlich zur Förderung der Kommunikation und des Dialogs beitragen sollte, für antisemitische Belästigungen missbraucht wird", sagte FRA-Direktor Morten Kjaerum. Die EU müsse dringend daran arbeiten, wirksame Mittel zur Bekämpfung des wachsenden Antisemitismus im Netz zu entwickeln, rät die FRA. So solle sie etwa die Möglichkeit prüfen, Polizeieinheiten einzurichten, die das Internet in Bezug auf Hasskriminalität überwachen. Außerdem sollten Mitgliedsstaaten ermutigt werden, antisemitische Websites der Polizei zu melden.

Generell empfiehlt die FRA, dass Mitgliedsstaaten Grundrechtsverletzungen gegenüber Juden effektiv und umfassend aufzeichnen. Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens sollten antisemitische Äußerungen öffentlich verurteilen. (Saskia Jungnikl, derStandard.at, 8.11.2013)

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Die Abfackelung alle Synagogen ist aber schon eine unverjährliche Schade für Euch,

oder ist das nicht wahrgenommen, nicht akzeptiert, geleugnet oder was?
Hat Euch der liebe Gott alles vergeben und den Ungarn nichts?
Was für Abgehobenheit braucht man für so eine Einstellung?

Zu Ihrer Information:

In Ungarn leben heute cc. 100.000 Juden, in Österreich 8-10000. Warum? Weil viele Juden nach Ungarn zurückgekehrt sind, und nach Österreich nicht. Warum? Weil die Juden zwei Sachen nicht vergessen haben.

1. Die Ungarn haben damals die Greulentaten der Nazis sabotiert, die Juden asgesprochen geschützt, obwohl Ungarn Verbündete Deutschlands war. (Österreich war ja Teil ein Deutschlands) Die Graueltaten an ihnen haben die Nazis organisiert und durchgeführt(Eichman)

2. Als die Nazis die ungarischen Juden durch Österreicht getrieben haben, wurden sie von den öst. Bevölkerung beschimpft und bespuckt. Ungarn hat 800 "Gerechte unter der Völker", Österreich hat nur 90. (Siehe Google.) Die schönste und größte Synagoge in Europa steht in Budapest.

"unter den habsburgern hätts des net gegeben"
(bitte nicht verklagen, war nur spass)

Naja die k. und k. Monarchie war in der Tat sehr judenfreundlich, einige schafften es sogar in den Adelsrang.

Ich sage: Kein Wunder!

Ein Bekannter (der gerade aus London nach Haus gekommen ist) wurde in Budapest in der U-Bahn verbal laut und hart angegriffen, weil er eine "Népszabadság" (eher linke Zeitung) gelesen hat...Er fragt: "Was ist in diesem Land los?"

In der letzten Zeit Hunderttausende Ungarn strömten /strömen ins Ausland...aus verscheidenen Gründen

London ist bereits die fünftgrößte ungarische Stadt... mit ca. 200 000 ungarischen Arbeitsnehmern... In Österreich arbeiten 60 000 Ungarn... Und die neuen Daten aus Deutschland berichten über mehr als 100 000 Ungarn...

Wohin führt das?

Kein Wunder, wenn in diesen Land einen erklärten Antisemiten und Hitler-Freund wie Horthy Denkmäler gesetzt werden.

Sie haben immer noch nicht verstanden, warum Hitler gerade Eichman (den Bluthund) nach Budapest geschickt hat.

Horthy war kein Nazi und gar kein Hitler-Freund. Er wurde nie angeklagt, nie gejagt weder vom Mossad, noch von den Amerikanern, noch von den Russen. Er hat die Nazi-Greueltaten der Nazis (unter Führung von Eichman) in Ungarn sabotieren lassen, wo er nur konnte. Er hat mit den Schweden kooperiert (als einziges Land in Europa) um möglichst viele Juden in Budapest zu retten. Fragen Sie die Juden, die die Geschichte damals in Budapest kennen. Horthy wird nur deswegen durch die Nachbarländer Ungarn verteufelt, weil er den Schandvertrag von Trianon rückgängig machen wollte. Das wollte aber jedes benachteiligte Land unter anderem auch Österreich.

Die Ungarn erobern die Welt...

40% der Israelis, 50% der Franzosen und 60% der Deutschen wollen auswandern...

"why almost 40 percent of Israelis are thinking of emigrating" (Haaretz)
"Jeder zweite junge Franzose würde am liebsten auswandern" (deutsche-wirtschafts-nachrichten.de)
Für den Anteil der Deutschen, die Auswandern wollen kommt man per Google auf 33-60%, etc.

Praktisch alle Artikel mit reißerischen Schlagzeilen "X% aller Y wollen auswandern" haben eine politische Agenda. Es wird unterstellt, dass der diffuse und angeblich schockierend hohe Auswanderungswunsch einen konkreten, identifizierbaren Grund habe und dieser politisch bekämpft werden müsse. Dieser Artikel soll offenbar die Überwachung des Internet legitimieren.

Da muss man aber noch erwähnen,

dass aus Ungarn unter Orban sind mehr Leute weggegangen als in 1956...

Damals war Ungarn auch nicht Mitglied der EU

Es ist grob übertrieben....

Warum eigentlich

zeigt der Standard ausgerechnet ein Bild mit orthodoxen J.?

Die sind sicherlich nicht repräsentativ für das J.tum, im Gegenteil, selbst in Israel gibt es nur ca. 10% orthodoxe J.

Dasselbe tut der standard auch gerne wenn es um Migranten geht .. zu90% "Kopftuchmädchen" als Bildauswahl.

stimmt auch so... wenn man in Graz noch immer beim Shabbatgottesdienst als allererstes vom Polizist draussen begrüßt wird, kann man sich dann vorstellen wie es in Ungarn oder Frankreich läuft...

je nachdem

a) also wenn man Opfer eines Verbrechens ist, sollte man auch zur Polizei gehen, es kann sich nichts ändern, es kann nicht ermittelt und es kann niemand bestraft werden, wenn man eben keine Anzeige erstattet b) was das Auswandern betrifft, halt ich mich raus, das muss jeder selbst wissen, da bleiben nach dem Motto: ich geb keine Handbreit Boden her, evtl. Risiken eingehen oder eben in ein sicheres Land ziehen, wo man in Ruhe leben kann c) aber vmtl. würden die Wiener sich über ein paar neue Bürger freuen, die sind ja friedlich und tolerant, hat ja auch den Vorteil, dass sich dadurch der Anteil der Bevölkerung jüdischen Glaubens erhöht und gemeinsam sind wir stark und mehr als die anderen

... und wieviele Menschen sind es dann die aus Ungarn "auswandern"?

Ich habe im heutigen Kurier über die Abwanderung von zig-tausenden italienischen Jung-Akademikern gelesen. Ihre Berufsausichten in Italien dürften, laut Kurier-Bericht, erschreckend sein :-(
Von 300.000 gut ausgebildeten Menschen ist da zu lesen, sind die auch alle verfolgt?

... sind die auch alle verfolgt?

Verfolgung heist im Prinzip, dass man sein Leben nicht so leben kann wie man es will.
Man kann wegen seinem Glauben/Lebensstil verfolgt werden, aber auch wenn man seinen Beruf nicht erfolgreich ausueben kann. Einige dieser Gruende sind ernster, aber im Prinzip ist die Auswanderung von gut ausgebildeten Menschen aus Suedeuropa eine Art Verfolgung, weil die unter normalen Umstaenden im Land geblieben waeren.

lieber mitposter

auswanderung ist ganz sicher nicht im prinzip wie verfolgung. sie solten sich das nocheinmal durch den kopf gehen lassen...

Warum wurde die Befragung nur in 8 Ländern durchgeführt? Es wäre doch auch interessant zu wissen, wie es in dieser Hinsicht in anderen Ländern steht.

Weil dort die meisten Juden in der EU leben, steht eh im Artikel ...

Ich bin überzeugt, dass es auch Antisemitismus gibt, wo die Gemeinde zahlenmässig nicht gross ist. Ich finde es fahrlässig, dass die Studie die Auswahl mit der Grösse der Gemeinde begründet. Der fatalste aller Rückschlüsse wäre, dass ein Zusammenhang besteht zwischen Grösse und Ausmass.

Ablenkung vom eigentlichen Thema. Relativierung der Problematik. Der "aber Israel" Reflex.

Postings jener die das Thema einfach nicht sehen wollen! beginnen dieses Forum zu dominieren.

Das ist äusserst bedauerlich.

Das kommt von der absurden Sichtweise Jude = Israel

Man sollte sehrwohl die Taten des Staates Israel sowie diverser radikalzionistischer Gruppierungen kritisch betrachten können, ohne dabei diese Angelegenheit pauschal auf Menschen mit jüdischer Identität zu projizieren.

Ich möchte ja auch nicht, dass man diverse Schandtaten des österreichischen Staates, österreichischer Unternehmen oder deutschnationaler Wahnsinniger, die sich für intellektuelle Studenten halten und trotz ihrer Gesinnung die österreichische Staatsbürgerschaft haben auf mich projiziert und mich dafür hasst.

Sieht man jeden Menschen als Individuum, dann hört sich der Blödsinn auf.

Gleiches Recht für alle, "aber China", "aber in Russland", "aber Amerika", "aber die USA", "aber in der Türkei", ... so auch: "aber in Israel" - Aussagen.

Rechter Kulturkampf in Ungarn: Zensur und Bücherverbrennung? 1. November 2009

http://pusztaranger.wordpress.com/2009/11/0... rbrennung/

Am Anfang der 30-er Jahre vor der Nationalsozialismus lebten 200.000 Juden in Österreich.

Heute leben hierzulande 8-10.000. Nach Österreich sind die Juden nach dem Krieg nicht zurückgekehrt, in vielen anderen Ländern aber doch viele von ihnen zurückgekehrt. Desto interessanter und eigenartiger ist, dass immer wieder gerade die Österreicher kritisieren und beschuldigen andere Länder mit Antisemitismus.

liegt auch daran, dass 1918 viele Juden auf das Gebiet des heutigen Österreichs eingewandert sind, und dort zu kurz gelebt haben, um es als Heimat zu empfinden

Ungarn raus aus der EU und aus Europa ...

... und zurück in die Steppe. Das wäre mein Reflex - aber ich kenne so viele anständige Ungarn, die sich mittlerweile ihres Landes schämen. Einfach nur traurig, was sich da abspielt. Brauchen wir einen Sündenbock - nein, wir haben schon einen.

Wir beschuldigen niemanden, es waren ja die ungarischen Juden selber, die da gefragt wurden, also was wollen Sie uns hier erzählen? Ihre ständigen Versuche den Autokraten und Horthy-Fan Orban reinzuwaschen zieht hier nicht, denn hier ist im Gegensatz zu Orban-Ungarn die Presse nicht gleichgeschaltet.

inwieweit "beschuldigt Österreich andere Länder des Antisemitismus"?
Hier wird im Artikel des Standard eine Studie zitiert. Wer das jetzt umschreibt in Österreich-zeigt-mit-dem-Finger-auf-andere sollte mal ganz schnell überlegen, ob er nicht auch Mitgestalter einer vorurteilsbeladenen Welt ist.

Frage zur

"Befragung von Juden nach Erfahrungen mit dem Antisemitismus":

Wurde eigentlich eine Gegenprobe bei der übrigen Bevölkerung gemacht?

Aber auch bei den Bürgern Israels finden sich Rassisten (Rassismus schließt Antisemitismus mit ein), die das Internet für ihre Tiraden missbrauchen: http://www.youtube.com/watch?v=dPxv4Aff3IA !

"Aber auch bei den Bürgern Israels "

.
Sie versuchen den notorischen europäischen antisemitismus mit "Aber auch bei den Bürgern Israels ..."relativieren?

und zu einem artikel über die intoleranz der religiös-reaktionären tea-party in den USA kommen'S dann mit dem "argument": "aber auch bei den bürgern des Iran finden sich intolerante frömmler"?

oder wie?

Beruhigen sie sich. Ich beziehe mich nur auf den Hinweis zum Internet bzw auf den "Antisemitismus im Netz".
Wenn hier nach Themen wie Juden/Israel gesucht wird, stösst man sehr schnell auf wüste Beschimpfungen in jede Richtung. Das ist generell abzulehnen, verwerflich und zT widerlich. Und darum sollte bzw muss der Fairness halber erwähnt werden, dass in Diskussionen auch Muslimen, Schwarzen, Iranern, Palästinensern, Christen etc etc keine Gemeinheiten erspart bleiben.

"Beruhigen sie sich"

.
ich bin ganz ruhig.

nur weil ich feststellte, dass Sie den notorischen europäischen antisemitismus mit hinweis auf den "rassismus in Israel" zu relativieren versuchen, bin ich nicht unruhig.

beunruhigt wäre ich, wenn Sie statt mehrheitlich rot, eine große "grün"-zustimmung bekommen hätten (was in diesem forum durchaus der fall sein könnte).

Was genau hat Israel schon wieder damit zu tun?

Shit-Liste

Hier ist eine Seite ,wo Juden ,ironischerweise, sogenannte "Self-Hating-Jews" oder Ungläubige Juden auf eine fragliche Shit-Liste setzen. Also ganz normale Leute werden hier eingetragen ,die sich ganz entschieden ,von Israel oder dem Judentum distanziert haben. Man sieht hier offensichtlich auch "Anti-Semitismus" im Judentum.

http://www.masada2000.org/shit-list.html

Man muss kein Jude sein, um aus Orban-Ungarn auszuwandern. Die Fremdenfeindlichkeit hat allgemein in Ungarn Überhand gewonnen. Das betrifft nicht nur (immer) die Juden allein! Ist also kein rein antisemitisches Problem. Da ist die ungar. Opposition aber auch die EU etwas hilflos.

Da ist die ungar. Opposition aber auch die EU etwas hilflos.

Nächstes Jahr gibt es Wahlen in Ungarn. Ich bin gespannt, wer gewinnwn wird :-)))
Übrigens: wer sich in Ungarn so schlecht fühlt, würde ich aus neue Heimat die Slowakei, Tschehien, Rumänien, Bulgarien, Griechenland, Kroatien etc. empfehlen. Laute philosemitische, ausländerfreundliche EU-Staaten! Eiwanderer sind dort überall willkommen,in der ehemaligen Tschechoslowakei die Benes Dekrete längst abgeschafft, Vertriebene entschädigt, Minderheiten werden geschützt! Wahscheinlich wurden in diesen Staaten aus diesen Gründen auch keine Umfragen durchgeführt.

Sie werden sich wundern, aber ja, in den genannten Ländern (ohne Griechenland) ist Antisemitismus in Gegensatz zu Ungarn fast kein Thema (seit Jahrzehnten) und ja, in alle den genannten Ländern werden Minderheiten geschützt statt sie zu assimilieren wie in Ungarn. Nächstes mal also bitte eine bettere Ausrede im Handbuch nachschlagen.

Bitte sehr! Viel Spaß beim Lesen ...

*alle den...bessere

und in wievielen dieser staaten gibt es heute bücherverbrennungen? (http://kitartas.net/2013/11/0... ejszakaja)

Ich möchte nur anmerken, das ich die Benes-Dekrete durchaus verstehen kann, die meisten Sudetendeutsche waren eingefleischte Nazis!

Unglaublich was Orban, sein Fidesz-Partei und die Jobbik-Typen mit Ungarn machen. Da wäre mir als Nicht-Juden auch schon lange nicht mehr wohl dabei.

Medizin für Zeus ... ob es Ihnen dann besser geht ?

Zitat aus der heutigen Ausgabe von New York Times : ...In France, according to a recent opinion poll, the far-right National Front has become the country’s most popular party. In other countries — Austria, Britain, Bulgaria, the Czech Republic, Finland and the Netherlands — disruptive upstart groups are on a roll....
Right Wing’s Surge in Europe Has the Establishment Rattled (NYT-2013-11-9

Fast jeder zweite ungarische Jude überlegte Auswanderung

Hätte mich gewundert, wenn im Titel das Wort "Ungarn" nicht aufscheinen würde, obwohl die Befragung nicht nur in Ungarn stattgefunden hat ... Aber Feindbilde muss man anscheinend aufrechterhalten (oder konstruieren). Die Frage ist: Cui bono?

nun ja..

..ich würde ihnen empfehlen, den ganzen artikel zu lesen. - MIR hat das wirklich weiter geholfen...

Also ich würde mich freuen, wenn die ungarischen Juden nach Österreich auswandern würden, statt nach Isreal. Vielleicht sollte man da Anreize schaffen. Immerhin war das Judentum einer der Säulen unserer westlichen und damit auch österreichischen Kultur und es hat uns sowohl wirtschaftlich, also auch wissenschaftlich etwas gebracht. Allein schon die Nobelpreise sprechen eine eindeutige Sprache, würde mich echt freuen.

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