Gärpalatschinke, Räucherbier und rohe Zunge: Äthiopische Küche

Ansichtssache10. November 2013, 15:00
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Lust auf rohe Kuh-Innereien? Geräucherten Maismost? Vergorene Palatschinke? Äthiopien hat dem interessierten Esser einiges zu bieten. Man kann die Küche des Landes mögen oder nicht, sie ist auf jeden Fall die eigenste, mitunter seltsamste, die ich auf dem Kontinent südlich der Sahara kennen lernen durfte.

Hier wird tagtäglich praktiziert, was in der Hochküche derzeit sehr schick ist: Der Äthiopier - oder vielmehr, die Äthiopierin - räuchert und fermentiert, dass es eine Freude ist, und vegetarisches Essen hat, dank orthodoxer Fasttage (mehr als 200 im Jahr!) eine große Tradition.

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foto: tobias müller

Ich war das erste Mal vor zwei Jahren in Äthiopien. Dass ich nun nochmals deutlich mehr sehen und essen durfte, verdanke ich Menschen für Menschen. Die Organisation hat mich für eine Woche eingeladen und mir einige ihrer Projekte gezeigt (anderswo bald mehr davon). Daneben hatte ich genügend Zeit, zu essen und zu kochen - unter anderem auch mit einer der Nutznießerinnen der NGO.

Alemi Kafana hat mit ihrem Mann einen Kredit von Menschen für Menschen bekommen und so das gemeinsame Wirtshaus und die Fleischerei ausgebaut. In ihrer und anderen Küchen habe ich mich herum getrieben.

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