Funde in altägyptischer Festung belegen frühen Handel mit Holz

Ansichtssache9. November 2013, 18:00
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foto: jchp/ peilstöcker & burke

Zedernstämme vom Libanon, die für den Bau des Salomonischen Tempels über Jaffa nach Jerusalem importiert werden, finden bereits in der Bibel Erwähnung. Neue Ausgrabungen in Jaffa belegen, dass libanesische Zedern sogar schon in der späten Bronzezeit zum Bau einer ägyptischen Festung verwendet wurden. Das Seminar für Altes Testament und Biblische Archäologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) ist seit 2007 zusammen mit der Universität Los Angeles (UCLA) und der Israelischen Antikenverwaltung (IAA) an Grabungen auf dem antiken Hügel von Jaffa in Israel beteiligt.

Die aktuelle Grabungskampagne, an der sich Forscher der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), der Universität Los Angeles (UCLA) und der Israelischen Antikenverwaltung (IAA) beteiligen, konzentrierte sich auf die Untersuchung der stark verbrannten Überreste im Torkomplex einer ägyptischen Festung in Jaffa. Dieser Torbau aus dem 14. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung ist die einzige bislang in Israel ausgegrabene ägyptische Toranlage. Das Ausmaß des Brandes datiert in die Mitte des vierzehnten Jahrhunderts.

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