Electronic Arts will nicht "die schlimmste Firma der USA" sein

5. November 2013, 13:43
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Neo-Chef Andrew Wilson will das Vertrauen der Spieler zurückgewinnen

Electronic Arts will nicht länger als "die schlimmste Firma der USA" angesehen werden. Dies geht zumindest aus einem Interview mit dem neuen CEO Andrew Wilson hervor nachdem sein Unternehmen vor ein paar Monaten von den Lesern des Consumerist mit dem Anti-Award ausgezeichnet wurde. Ende Oktober folgte mit der Negativauszeichnung "Shaunty" eine weitere Abfuhr - diesmal von australischen Spielern. 

Mehr Innovationstrieb

Ändern will Wilson das Image mit mehr Mut zur Innovation, aber auch neuen Entwicklungsprozessen. "Wir brauchen einen Mechanismus, mit dem wir schneller zu besseren Games kommen. Wenn man uns etwas über die vergangenen Jahre ankreiden konnte, dann ist es, dass wir zu lange an Ideen und Konzepten für Spiele festgehalten haben, zu viel darin investierten, bis zu dem Punkt, an dem wir nicht mehr in andere Möglichkeiten investieren konnten", so Wilson gegenüber Kotaku.

Vertrauen gewinnen

"Jedes Mal, wenn wir etwas kreieren, wenn du Konsumenten um sein Geld und seine Zeit bittest, musst du ihnen das Gefühl geben, dass sie dich bestehlen und das meiste aus dem Geschäft herausholen. Das wird unsere Philosophie sein", meint der EA-Chef. Oberste Priorität müsse haben, den Wert der Produkte zu erhöhen. Als Erfolgsbeispiel führt Wilson das "Battlefield Premium"-Programm an, bei dem Spieler eines aktuellen Teils der Serie saisonale Zusatzinhalte vorab und dafür etwas günstiger erwerben können. (zw, derStandard.at, 5.11.2013)

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Kotaku

  • Andrew Wilson will das Image seines Unternehmens aufwerten.
    foto: reuters/nick adams

    Andrew Wilson will das Image seines Unternehmens aufwerten.

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