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Intelligenz im Netzwerk

5. November 2013, 09:21

Mit innovativen Lösungen wie "OpenFlow" wandert die Intelligenz des Netzwerks von den einzelnen Komponenten in eine zentrale Konsole

Das bedeutet für die IT einen weiteren Produktivitätssprung in Form einer enormen Beschleunigung. Denn die Netzwerktechniker müssen nun nicht mehr jeden einzelnen Switch vor Ort konfigurieren. Das heißt aber auch, dass ein Umdenken in der IT einsetzen muss: Bislang gibt es zumindest in größeren Unternehmen zwei Technikertruppen, die eine ist für Server und Storage zuständig, die andere für das Netzwerk. In Zukunft werden sie als ein Team zusammenarbeiten.

Ungebremst

Parallel zu neuen strukturellen Anforderungen in den Betrieben rollt der technologische Innovationszug ungebremst weiter. Nach der Server-Virtualisierung in den Rechenzentren folgt nun die zentrale Administrierung und Provisionierung des Netzwerks dank dem neuen Standard OpenFlow.

Was das in der Praxis heißt, erklärt Thomas Blaschka: "Wir, die Kapsch BusinessCom, haben bislang für das Ausrollen von zehn neuen Servern im eigenen Netzwerk ganze sechs Tage veranschlagt, heute ist es weniger als ein halber."

Unter Berücksichtigung der üblichen Hardwarelebenszyklen geht Blaschka davon aus, dass bis 2015 bereits 60 Prozent aller Netzwerke OpenFlow unterstützen werden. Zunächst werden natürlich die großen Anbieter aufrüsten. "Aber auch ein Mittelständler profitiert. Abgesehen von den Einsparungseffekten wird die Unternehmens-IT flexibler und kann schneller auf neue Anforderungen reagieren," so der Kapsch-Experte weiter. (ecaustria)

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    foto: ecaustria
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