"Rhein-Zeitung" führt Bezahlschranke für Internetinhalte ein

4. November 2013, 14:52
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Deutsches Blatt verlangt 90 Cent für einen Tag und 6,90 für ein Monat - Zehn Artikel gratis

Wer die deutsche "Rhein-Zeitung" im Internet liest und kein Abonnent ist, soll für bestimmte Inhalte künftig bezahlen. Nach Angaben des Mittelrhein-Verlags in Koblenz am Montag können Online-Nutzer ohne Abo künftig pro Monat zehn Artikel aus dem Lokalen kostenlos lesen, alles Weitere aus diesem Bereich kostet. Wer alles online lesen möchte, zahlt 0,90 Euro am Tag, im Monat sind es 6,90 Euro.

"Auch journalistische Qualität muss hart erarbeitet werden. Und sie kann es nicht umsonst geben", sagte Chefredakteur Christian Lindner laut Mitteilung. Mehrere deutsche Zeitungshäuser haben bereits Bezahlschranken für Online-Angebote eingeführt.

Überregionales weiterhin gratis

Überregionale Themen gibt es auch nach Einführung der Bezahlschranke ("Paywall") weiter gratis, und auch Abonnenten der gedruckten oder der Online-Ausgabe können das Webangebot weiter völlig frei nutzen - sie müssen sich nur anmelden. Die Zeitung richtet außerdem zusätzlich Dossiers mit Themenpaketen ein, die zu individuell festgelegten Preisen bezogen werden können. Für Abonnenten ist auch dieses Angebot frei. (APA, 4.11.2013)

  • Die deutsche Rhein-Zeitung folgt den Zeichen der Zeit und verlangt ab 4. November Geld von ihren Stammlesern.
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    Die deutsche Rhein-Zeitung folgt den Zeichen der Zeit und verlangt ab 4. November Geld von ihren Stammlesern.

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