Fast jeder Zweite kündigte schon wegen des Chefs

28. Oktober 2013, 12:41
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Führungskräften gelingt es nicht, alles aus ihren Mitarbeitern herauszuholen - 70 Prozent fühlen sich unter Druck gesetzt oder kontrolliert

Nürnberg - Deutschlands Arbeitnehmer geben ihren Chefs schlechte Noten. Knapp die Hälfte (47 Prozent) der Mitarbeiter in deutschen Unternehmen hat einer Umfrage zufolge schon einmal wegen eines Vorgesetzten gekündigt. 20 Prozent gaben an, sie hätten mit dem Gedanken gespielt. Das geht aus einer aktuellen Umfrage des Nürnberger Beratungsunternehmens Information Factory unter 1.000 Beschäftigten, Führungskräften und Personalexperten hervor, die am Wochenende veröffentlicht wurde.

Offenbar gelingt es vielen Führungskräften in Deutschland nicht, alles aus ihren Mitarbeitern herauszuholen. 90 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass ihre Leistung durch einen guten Chef steigen würde.

Darüber, ob die Vorgesetzten das allerdings schaffen, gehen die Meinungen deutlich auseinander: Zwei Drittel der Führungskräfte glauben, dass sie ihre Untergebenen motivieren und inspirieren - auf der Gegenseite bestätigt das jedoch nur ein Drittel der Mitarbeiter. Fast 70 Prozent der befragten Beschäftigten fühlen sich zudem von ihrem Chef unter Druck gesetzt oder kontrolliert. (APA, red, 28.10.2013)

  • Kisten packen heißt es, wenn das Verhältnis zum Chef nicht stimmt.
    foto: istockphoto.com / anopdesignstock

    Kisten packen heißt es, wenn das Verhältnis zum Chef nicht stimmt.

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