Gefährliche Chemikalien in Badebekleidung

28. Oktober 2013, 08:47
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Produkte von Sportartikelherstellern getestet

Hamburg - Laut einer Greenpeace-Studie zum Teil gefährliche Chemikalien in Bademode. Zu diesem Ergebnis kommt eine von der Umweltschutzorganisation am Sonntag in Hamburg veröffentlichte Untersuchung, bei der die Kleidung von namhaften Sportartikelherstellern in Laboren auf per- und polyfluorierte Chemikalien (PFC) sowie Alkylphenolethoxylate getestet wurden.

Mehr als die Hälfte der Proben war demnach mit PFC belastet, vier von fünf Proben enthielten Alkylphenolethoxylate. PFC können laut Greenpeace die Fortpflanzung schädigen und das Immun- und Hormonsystem stören. "PFC und andere gefährliche Substanzen haben in Bademode nichts zu suchen. Wir fordern Textilhersteller auf, schädliche Chemikalien aus der Produktion zu verbannen", erklärte der Chemie-Experte von Greenpeace, Manfred Santen. (APA, 28.10.2013)

  • Per- und polyfluorierte Chemikalien nehmen laut Greenpeace schädigenden Einfluss auf die Fortpflanzung.

    Per- und polyfluorierte Chemikalien nehmen laut Greenpeace schädigenden Einfluss auf die Fortpflanzung.

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