Für den Verkehr geopfert: 50 Jahre "Garage Gottes"

Ansichtssache23. Oktober 2013, 13:56
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Einst war die barocke Rauchfangkehrerkirche ein dominantes Bauwerk in Wien Margareten. Ihre Lage zwischen den beiden Spuren der Wiedner Hauptstraße führte dazu, dass "das Verkehrshindernis" 1965 trotz heftiger Proteste dem Autoverkehr und dem Bau einer unterirdischen Straßenbahn geopfert wurde. Die 1963 eröffnete Florianikirche konnte für viele bis heute das Vakuum des damals abgerissenen Gotteshauses nicht füllen und wurde vielleicht auch deshalb im Volksmund oft abfällig als "Garage Gottes" bezeichnet.

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foto: michael hierner / www.hierner.info

Inzwischen wird der Spitzname "Garage Gottes" jedoch nicht mehr negativ empfunden. Bei genauerer Betrachtung des Gebäudes des Architekten Rudolf Schwarz ist eine gewisse visuelle Ähnlichkeit mit einer Parkgarage ja auch durchaus ersichtlich.

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