Privater Raumtransporter "Cygnus" verließ die ISS

22. Oktober 2013, 15:17
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Nach erfolgreichem Testlauf der neuen privaten Kapsel - Am kommenden Montag dockt auch das "ATV-4" der ESA von der ISS ab

Washington  - Fast einen Monat war der private Transporter "Cygnus" am Verbindungsmodul "Harmony" der Internationalen Raumstation ISS angedockt. Am Dienstag hat das Raumschiff planmäßig die Raumstation verlassen und den Rückweg zur Erde angetreten. Ein Sprecher der Weltraumbehörde NASA nannte das 13.31 Uhr (MESZ) absolvierte Manöver "sanft und reibungslos". Er kündigte die Rückkehr der unbemannten Raumkapsel in die Erdatmosphäre für den späten Mittwoch an.

"Cygnus" war am 18. September (wir berichteten) mit rund 600 Kilogramm Kleidung, Essen und technischer Ausrüstung für die ISS-Mannschaft gestartet. Nach der erfolgreichen Premiere von "Cygnus" sollen zwei private US-Unternehmen mit ihren Transportern die Versorgung der ISS übernehmen.

Bald schon soll auch ein weiteres Transportraumschiff die ISS verlassen: Bereits jetzt laufen die Vorbereitungen für das Abdocken des "ATV-4" der Europäischen Weltraumorganisation ESA. Das Automated Transfer Vehicle namens "Albert Einstein" brachte am 15. Juni 2013 mehr als sieben Tonnen Material zur ISS, am kommenden Montag soll der Transporter vom "Swesda"-Modul der ISS abdocken. NASA-TV überträgt beide Ereignisse live im Internet. (APA/red, derStandard.at, 22.10.2013)

  • Mit dem Roboterarm der ISS wurde "Cygnus" von der Raumstation weg befördert. Am Mittwoch soll der private Transporter des US-Unternehmens Orbital Sciences in die Erdatmosphäre eintreten.
    foto: nasa-tv

    Mit dem Roboterarm der ISS wurde "Cygnus" von der Raumstation weg befördert. Am Mittwoch soll der private Transporter des US-Unternehmens Orbital Sciences in die Erdatmosphäre eintreten.

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