DiTech kämpft mit wirtschaftlichen Problemen

21. Oktober 2013, 12:47
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"Wir verhandeln mit den Banken" - Der IT-Händler wird bis auf weiteres nur noch "mit dem Allernötigsten" versorgt

Der Wiener Computerhändler DiTech hat in den vergangenen Jahren ein rasantes Wachstum hingelegt, nun kämpft das Unternehmen mit Finanzierungsproblemen. Der Umsatz verdoppelte sich zwischen 2008 und 2012 auf 120 Mio. Euro. Der Jahresüberschuss brach im vergangenen Jahr hingegen auf 145.000 Euro ein, nach 866.000 im Jahr 2011. Nun hat wegen ausstehender Zahlungen ein Kreditversicherer bei einem wichtigen IT- Lieferanten von DiTech den Versicherungsschutz gekündigt. Der IT-Großhändler soll laut "Kurier" DiTech bis auf Weiteres nur noch "mit dem Allernötigsten" versorgen.

"Wir verhandeln gerade mit den Banken"

"Wir verhandeln gerade mit den Banken, um nach jahrelangen zweistelligen Wachstumsraten die künftige Finanzierung sicherzustellen", sagte DiTech-Gründer und Firmenchef Damian Izdebski zum "Kurier". "In den nächsten Tagen" soll es bereits ein Ergebnis mit den Banken geben, hieß von DiTech auf Anfrage. Gespräche mit potenziellen Investoren gebe es derzeit nicht.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten von DiTech erhöhten sich laut FirmenCompass zwischen 2011 und 2012 von 17,2 auf 22,7 Mio. Euro, davon 7,7 Mio. Euro bei Banken. (APA, 21.10. 2013)

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    foto: ditech

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