Food-Startups als neuer Trend in Silicon Valley

21. Oktober 2013, 12:39
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Abseits der Technologie-Branche gibt es zahlreiche Möglichkeiten

In der Bay Area in den USA scheinen aktuell vor allem Startups groß im Trend zu sein, die sich dem Thema Essen widmen. Die größte Herausforderung besteht bei  diesen jungen Unternehmen vor allem darin, sich mit den riesigen und alteingesessenen Konzernen zu messen.

Ernährung verbessern

Als Beispiel für ein Startup in der Food-Branche bringt die "New York Times" das Startup Chirp Farms. Dieses Unternehmen strebt es an, Riegel aus Grillen auf den Markt zu bringen, um für die Zukunft proteinangereichteres Essen anzubieten. Auf der Website des Unternehmens ist zu lesen: "Wir kreieren eine nachhaltige Essensquelle, die die westliche Ernährung verbessern wird".

Finanzierungsspritzen

Oft stammen die Gründer solcher Startups aus der Digitalbranche. Die Denkweise wie in der Technologie-Branche würde auch auf das Essens-Business umgelegt werden können, meint Chirp-Farms-Gründerin Megan Miller. Und den Investoren gefällt diese Denkweise offensichtlich, denn die Finanzierungsspritzen fallen nicht geringer aus als in der Welt von Sozialen Netzwerken und Apps.

Abseits der Technologie-Branche

Die Investoren machen sich vorerst auch keine Sorgen darüber, wie der Markt auf diese kleinen Spieler reagieren wird, die neue Ideen und vor allem eine neue Art von Führungs- und Unternehmensstil in die Branche bringen. Abseits der klassischen Technologiefelder sehen nämlich immer mehr Startups Möglichkeiten in anderen Bereichen.

Stark regulierte Branche

Innovation gebe es in der Lebensmittelbranche seit langem nicht mehr, meint Josh Tetrick von Hapton Creek Foods, einem Unternehmen, das Eier durch Pflanzenprodukte zu imitieren versucht. Neben einer guten Idee gebe es aber sehr viel zu beachten. Kaum eine Branche ist so stark reguliert wie die Lebensmittelindustrie. Diese Hürden zu überbrücken wirkt auf junge Unternehmer oft abschreckend.

Nachahmer

Die Entwicklung von Produkten wird aber in ähnlicher Weise entwickelt wie Software. Hier gehe es vor allem auch um Skalierung: Wie kann man aus etwas Kleinem etwas Großes machen? Über Essen wird dabei gesprochen wie über ein technisches Produkt. Kämpfen müsse man vor allem gegen eine Konkurrenz, die kopiert oder versucht, nachzuahmen. Mit Patenten lassen sich – im Gegensatz zur Technologiebranche- nur sehr wenig bis gar nichts machen. (red, derStandard.at, 21.10.2013)

  • Kaum eine Branche ist so stark reguliert wie die Lebensmittelindustrie
    foto: iwona wisniewska

    Kaum eine Branche ist so stark reguliert wie die Lebensmittelindustrie

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