Sklaverei und Zwangsprostitution nehmen weltweit zu

18. Oktober 2013, 05:30
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Brüssel/Wien/London - Am heutigen Freitag, dem sechsten Europäischen Tag gegen Menschenhandel, arbeitet die EU-Kommission weitere Maßnahmen zur Bekämpfung aus. Alle Mitgliedsstaaten sind von EU-Innenministerin Cecilia Malmström dazu aufgerufen, die neuen Richtlinien umzusetzen und zu kooperieren.

Laut einer aktuellen Studie leben weltweit fast 30 Millionen Menschen in Sklaverei. Viele von ihnen sind von kriminellen Banden als Sex-Sklaven oder Hilfsarbeiter verkauft worden, wie die Stiftung "Walk Free" mitteilte. Unter moderne Sklaverei fallen dabei ebenso Zwangsarbeit und  Praktiken wie Schuldknechtschaft, Zwangsverheiratung sowie der Verkauf und die Ausbeutung von Kindern. (red, Reuters, DER STANDARD, 18.10.2013)

Stiftung "Walk Free"

grafik: der standard
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