Norbert Ehrlich, Festivalleiter

17. Oktober 2013, 17:05
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Autos sind für ihn Blechtrotteln die ihn von A nach B bringen und idealerweise in Japan gebaut wurden

"Musik, Tanz und Poesie aus orientalischen Kulturen" ist als programmatische Klammer zum Festival "Salam.Orient", das noch bis 31. Oktober in Wien stattfindet, zu lesen.

Festivalinitiator Norbert Ehrlich versteht es seit Jahren, diese weltkulturelle Materie mit all ihren Facetten in einer Mischung aus Konzerten, Vorträgen und Diskussionen zu vermitteln und einen differenzierten Blick auf diese "Weltkultur" zu ermöglichen.

Die Künstler kommen "von Südasien bis Nordafrika. Um sie zu engagieren, fuhr ich natürlich nicht mit dem Auto zu ihnen", scherzt der Wiener.

Viele Reisen ohne Auto

"Obwohl ich viel reise, oft auch mit dem Auto", bleiben sie für Ehrlich "Blechtrottel, die mich von A nach B bringen. Das hat vielleicht damit zu tun, dass ich beruflich viele Jahre immer nur auf Druck unterwegs war."

Ein Auto muss verlässlich sein, "deshalb fahre ich seit 40 Jahren Japaner: Nissan, Datsun oder Toyota, mit ­gelegentlichen Ausrutschern".

Denn die Zuverlässigen wurden gelegentlich mit Citroën und Peugeot "betrogen", reumütige Rückkehr inklusive. "Mein erstes Auto war halt ein 2CV."

Neben Verlässlichkeit schätzt Ehrlich die "urjapanischen" Namen seiner Autos: "Sunny, Cherry, Almera ..." (Jutta Kroisleitner, DER STANDARD, 18.10.2013)

  • Norbert Ehrlich ist der Festivalinitiator von "Salam.Orient".
    foto: privat

    Norbert Ehrlich ist der Festivalinitiator von "Salam.Orient".

  • Am Datsun Sunny mag er vor allem den Namen.
    foto: datsun

    Am Datsun Sunny mag er vor allem den Namen.

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